SV Ottfingen freut sich auf das Spitzenspiel

Kreis Olpe..  „Endlich wieder ein Spitzenspiel“, freut sich Mounir Saida auf das Gastspiel des SV Ottfingen in Freudenberg. „Die Fortuna spielt eine Riesensaison und hat vorher alles gewonnen“, lässt sich Saida auch von der 1:3-Pleite des Nachbarn beim in den letzten Monaten ebenfalls so starken FSV Gerlingen nicht von seiner Meinung abbringen und zählt die Siegerländer weiter zum „Favoritenkreis“. Beim Derby der „kurzen Wege“ rechnet Ottfingens Trainer mit einer großen Kulisse.

Nachdem auf der Jahreshauptversammlung die Weichen für die nächsten Jahre gestellt worden sind, sieht der SVO-Übungsleiter die Mannschaft in der Bringschuld. „Wir sind alle froh, dass Peter Hufnagel weitermacht und wollen dem Vorstand sportlich etwas zurückgeben“. Dabei sollen dem Tabellenzweiten wieder die beim 5:2 in Lüdenscheid fehlenden Meik Finke und Nicolai Eich helfen. Der Kapitän und der Dreifach-Torschütze von Rothemühle mussten wegen ihrer jeweils fünften gelben Karte aussetzen.

Kompliment von Mounir Saida

„Alle Jungs machen ihre Sache gut und spielen eine tolle Saison“, verteilt Mounir Saida vor der schweren Auswärtsbegegnung „über den Berg“ schon mal ein Riesenkompliment an seine Mannschaft, die nach dem Stotterstart eine bärenstarke Rückrunde spielt.

Nach dem starken Auftritt beim 4:0-Sieg gegen Hickengrund wartet das Kellerkind RSV Meinerzhagen auf den VSV Wenden. Mit dem erwarteten Dreier könnte das beste Team der Rückrunde (25 Punkte aus zehn Spielen) seine Serie weiter ausbauen, die nur durch das 0:4 in Altenhof ein bisschen getrübt wurde.

Trainerwechsel noch wirkungslos

„Drei Punkte sind unser erklärtes Ziel“, zählt für VSV-Trainer Peter Bäumgen am Sonntag in Schönau nur ein Erfolg. „Dafür müssen wir so fokussiert sein wie in den letzten Wochen“, fordert Wendens Trainer von seinen Spielern.

Eugen German konnte ohne Probleme trainieren und feierte beim „super-guten Spiel in Hickengrund“ (Bäumgen) sein Comeback über 20 Minuten. Bei den Gästen hat der Trainerwechsel noch nichts bewirkt. Aus beruflichen Gründen war der langjährige Coach Bayram Celik zurückgetreten. Für ihn sitzt Mehmet Aydin auf der Bank.

Gerlingen weiter im Aufwind

Der Aufwärtstrend des FSV Gerlingen hält an. Beim verdienten 3:1-Heimsieg gegen die zuletzt so starke Fortuna aus Freudenberg lieferte das Team vom Bieberg laut Trainer Paul-Heinz Brüser „eines unser bisher besten Spiele in der Saison“ ab. Am Sonntag geht es zum Ex-Zweitligisten RW Lüdenscheid, der mit dem 9:0-Kantersieg bei GW Siegen einen Befreiungsschlag landete und Anschluss an das Mittelfeld gefunden hat. Dabei gelang RWL-Angreifer Ewald Platt ein Hattrick.

Die Rot-Weißen hat FSV-Coach Brüser noch als „unheimlich laut“ in Erinnerung, mit vielen Diskussionen der Spieler untereinander. Dennis Zeppenfeld plagen weiter Knieprobleme. Lars Rademacher fällt mit Bänderriss und Knochenabsplitterung im Sprunggelenk für den Rest der Saison aus. Noch fraglich sind Stefan Münchow und Steffen Büdenbender.