SV 04 Attendorn vermeldet zwei Neuzugänge

Albert Hasenau, 1. Vorsitzender des SV 04, mit Neuzugang Daniel Stengritt.
Albert Hasenau, 1. Vorsitzender des SV 04, mit Neuzugang Daniel Stengritt.
Foto: WP
Was wir bereits wissen
Der immer noch nicht gerettete Fußball-Landesligist SV 04 Attendorn hat für die kommende Saison Torhüter Daniel Stengritt und Stürmer Andreas Spais verpflichtet. Das bestätigte SV 04-Vorsitzender Albert Hasenau nach der enttäuschenden 0:2-Heimniederlage gegen den ersatzgeschwächten SSV Meschede.

Attendorn..  Unter den Zuschauern im Hansastadion war der 20-jährige Stengritt. Der junge Schlussmann aus Cobbenrode gehört bis zum Saisonende noch zum Team des Bezirksligisten TuS Langenholthausen in der Staffel 4. Dort kann der großgewachsene Keeper wegen einer Brustkorbprellung derzeit aber nicht eingreifen. Der Auszubildende zum Industriemechaniker hat den Attendornern schon vor der Winterpause zugesagt. Sein Heimatverein ist der FC Cobbenrode. Zu den weiteren Stationen von Daniel Stengritt gehört die A-Jugend der SF Siegen und des BSV Menden. Beim SV 04 Attendorn wird sich der Cobbenroder einen Zweikampf mit Alex Goulas um die Nummer 1 liefern.

Zusage gilt auch für Bezirksliga

Wie bei Stengritt gilt die Zusage von Andreas Spais auch für die Bezirksliga, sollte der SV 04 doch noch absteigen. Heimatverein des 22-jährigen Angreifers ist der TuS Plettenberg. Beim TuS erzielte Spais in der Saison 2012/13 stolze 33 Treffer, ehe ihn ein Schien- und Wadenbeinbruch stoppte. Nach einem Gastspiel beim Westfalenliga-Absteiger SV Hohenlimburg kehrte der junge Stürmer im Sommer 2014 zum TuS Plettenberg zurück, kam dort aber nicht mit Trainer Kosta Michailidis zurecht. Jetzt will Spais beim SV 04 Attendorn einen Neuanfang starten.

Um alles oder nichts

Für die Hansestädter geht es in den letzten beiden Landesligaspielen um alles oder nichts. Das erste Endspiel um den Klassenerhalt führt den SV 04 am kommenden Sonntag zur FSV Werdohl, die nach dem 3:0 in Hüsten in der Tabelle am Mebus-Team vorbeigezogen ist.

Gleichzeitig spielt Hüsten in Dröschede, das noch Ambitionen auf den zum Aufstieg in die Westfalenliga berechtigten zweiten Tabellenplatz hat. Verlieren die Hochsauerländer, ist Attendorn trotz einer enttäuschenden Rückrunde gerettet. In Werdohl kehren Ali Genc nach seiner Gelbsperre und vielleicht sogar auch Robin Entrup in die Mannschaft zurück. Der Abwehrspieler zog sich in Siegen „nur“ eine starke Beckenprellung zu.