SV 04 Attendorn holt Pokal durch 3:2 gegen FSV Helden

Attendorn..  Der SV 04 Attendorn verteidigte den Stadtpokal erfolgreich. Aber es war knapp. 3:2 hieß es für den favorisierten Landesligisten im Endspiel gegen den B-Kreisligisten FSV Helden.

Dabei hatte der SV 04 durch Tore von Tim Allenstein, Dustin Langenberg und Ali Genc schon mit 3:0 vorn gelegen. Doch die Heldener Konstantin Pantel und Marius Bayer machten es noch einmal spannend. Letztlich aber nahm SV 04-Kapitän Eugen Liter den Pokal entgegen. Torschützenkönig wurde Sebastian Arens vom Turnier-Dritten SC LWL.

Die Halbfinals waren hart umkämpft. Zunächst benötigte der SV 04 Attendorn eine Verlängerung, ehe er sich gegen LWL mit 4:3 durchsetzte. Eugen Litter, der am 9. März an der Hüfte operiert wird, schoss das Siegtor. Im zweiten Halbfinale gewann der FSV Helden gegen die Überraschungsmannschaft SV 04 Attendorn II mit 3:2.

Beachtlich der Auftritt des FSV Helden. Der B-Kreisligist beendete die Vorrunde punktgleich mit dem Ersten SV 04 Attendorn. Die späteren Finalisten holten je 22 Zähler aus ihren 8 Spielen. Im direkten Duell dieser beiden Teams, das 1:1 endete, sah Attendorns Torjäger Hakan Firat von Schiedsrichter Stephan Hahn die Rote Karte. Nach einer Zeitstrafe hatte Firat offenbar gemeckert.

Die Vorrunde wurde im Modus „Jeder gegen jeden“ ausgespielt. Dennoch wurde es am Schluss interessant. Zum einen aufgrund des Kopf-an-Kopf-Rennens zwischen SV 04 und Helden, die schließlich einen Vorsprung von sieben Punkten vor dem Dritten hatten.

Aber auch im Kampf um die letzten Halbfinalplätze tat sich auf den letzten Drücker noch etwas. Da kickte Attendorn II im letzten Gruppenspiel die Sportfreunde Dünschede aus den Top Vier heraus. Dabei hatte Dünschede in der Vorrunde den SV 04 II noch mit 4:0 besiegt.

Beim SV 04 I war erstmals Robin Entrup mit dabei. Der Zugang von der SG Finnentrop/Bamenohl hat zwar noch keine offizielle Spielerlaubnis, darf aber in der Halle mitwirken. Ebenfalls dabei war Neuzugang Emre Gencol, der seit der Winterpause spielberechtigt ist.

Mit dem Besuch war Ausrichter SV Listerscheid zufrieden, vor allem mit dem Sonntag, da war die Halle voll, während die Resonanz am Samstag hätte besser sein können. Da hatten sich etwa 300 Fans eingefunden. Dienstag mehr