Stimmung beim SV Ottfingen könnte nicht besser sein
14.04.2010 | 14:37 Uhr 2010-04-14T14:37:00+0200Altenhof/Ottfingen. Seit neun Spielen nicht mehr verloren, dabei acht Siege eingefahren und nach dem Unentschieden von Spitzenreiter Rot-Weiß Hünsborn am Sonntag wieder Morgenluft im Titelkampf witternd.
Kurzum: Die Stimmung bei Fußball-Bezirksligist SV Ottfingen könnte vor dem Derby gegen den FC Altenhof (Donnerstag, 19 Uhr) kaum besser sein. „Wir haben nicht nur einen guten Start in 2010 hingelegt, sondern auch einen super Abschluss in 2009 gehabt. Wir haben nahtlos daran angeknüpft”, bilanziert SVO-Trainer Ottmar Griffel zufrieden.
Vor dem Top-Spiel
Sieben Punkte beträgt der Rückstand auf den Tabellenführer, der SVO hat aber ein Spiel weniger und tritt zudem am kommenden Sonntag zum Top-Spiel am Löffelberg an. Vorher aber, betont Ottfingens Trainer, stehe der „Ernstfall” (Griffel) gegen Altenhof an: „Da müssen wir aufpassen und uns konzentrieren. Das wird schwer, gar keine Frage”, warnt Griffel.
Tagesziel ist dennoch ein Heimsieg, denn wie Hünsborn helfen auch dem SVO nur Siege wirklich weiter. „Wir warten auf Ausrutscher und müssen selbst nur immer gewinnen”, verdeutlicht Griffel die Lage. Druck sei aber keiner da, „Saisonziel war ein Platz unter den ersten Vier, wir haben nichts mehr zu verlieren und spielen eine ordentliche Saison”, erinnert Griffel.
Personalsorgen beim FC Altenhof
Gegen den Achten, von dem sich Ottfingen im Hinspiel am Altenhofer Winterhagen 2:2 trennte, sind beim SVO Nils Hartmann, Steffen Willmes und Tobias Halbe fraglich. Noch schlechter sieht die personelle Situation beim FCA aus. „Es wird sich erst kurzfristig entscheiden, wer spielen kann”, so Spielertrainer José Fernandez, „ich muss erst einmal zusehen, dass wir elf gute Leute kriegen, um dem SVO Paroli zu bieten.”
Trotzreaktion
Daher sei seine Vorfreude auf das Duell gegen seinen Ex-Verein auch noch „nicht so groß”. Wenig Freude bereitete zuletzt auch die 1:2-Heimniederlage gegen den Siegener SC. Daher hofft Altenhofs Trainer auf eine Trotzreaktion gegen Ottfingen. Sollte der FCA am Siepen gewinnen, könnte das schon das Aus für die Meisterschaftsträume von Fernandez' Ex-Klub bedeuten. „Ich kann da 90 Minuten lang keine Rücksicht nehmen, wir brauchen auch noch Punkte für den Klassenerhalt”, stellt Fernandez klar.
Fernandez fürchtet keine "Verbannung"
Eine Verbannung vom Siepen befürchtet der langjährige SVO-Spieler aber nicht. „Wir haben letztes Jahr schon 1:0 in Ottfingen gewonnen, da konnte ich mir danach auch noch in Ruhe ein Bier trinken”, lacht der 36-Jährige. Und da war der Edeltechniker Fernandez nach einer Grätsche gegen SVO-Stürmer Mehmet Er auch noch frühzeitig mit Gelb-Rot vom Platz geflogen…
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