Stark auch „unterhalb des Podiums“

Niklas Butzkamm (Nummer 839) in Dortmund.
Niklas Butzkamm (Nummer 839) in Dortmund.
Foto: WP
Auf den ersten Blick mögen es durchwachsene Westdeutsche Hallenmeisterschaften in Dortmund gewesen sein.

Kreis Olpe..  Betrachtet man aber die Quantität und Qualität der drei Landesverbände Westfalen, Rheinland und Nordrhein zusammen, dann darf man das Resultat nicht nur an Medaillenplätzen festmachen. Letztlich waren es zahlreiche Top-Acht-Plätze, mit denen die Leichtathleten des SC Olpe und der SG Wenden die Heimreise antraten.

Und mit diesen Leistungen „unterhalb des Podiums“ konnten die Verantwortlichen und Aktiven zufrieden sein. Allen voran Niklas Butzkamm, der seine persönliche Bestzeit im 60-Meter-Finale auf 7,27 Sekunden steigerte. Platz 5 im 56 Teilnehmer-Feld ist stark.

Sarah Langemann Sechste

„Nur schade, dass er den Uralt-Kreisrekord um 3/100 Sekunden verfehlte“, fand SCO-Trainer Karl-Heinz Besting einen Wermutstropfen in der tollen Vorstellung seines Schützlings, „aber das ist nur noch eine Frage der Zeit.“ Auch der 5. Platz von Sarah Langemann (SC Olpe/U18) über 400 Meter verdient Beachtung. Mit 61,23 blieb sie nur knapp über ihrer Bestzeit, die sie auf der bekannt schnellen Bahn in Paderborn erzielte.

Nach dem Finale über 60 Meter war Marie Ries mit den 7,95 und Platz 7 unter 23 Konkurrentinnen nicht recht zufrieden, kam sie doch nicht ganz an ihre Bestleistung heran.

Platz 7 sprang für Florian Herr (SG Wenden) heraus, der mit 4:01,53 Minuten etwas hinter seinen Möglichkeiten blieb. In seinem Lauf hatte Tim-Christopher Thiesbrummel einen schweren Stand, konnte dem schnellen Tempo nicht folgen und verpasste „im Alleingang“ mit 4:14,05 die Norm für die DM knapp. „Das hatten wir uns etwas anderes vorgestellt“, zeigte sich seine Trainerin Laura Jacob etwas enttäuscht. Ein guter 6. Platz sprang für den Ex-Fretteraner Leif Gunkel (jetzt LG Olympia Dortmund) über 3000 Meter raus. Er war mit seiner Zeit von 8:39,55 Minuten sehr zufrieden.