So reicht es nicht für HSG Lennestadt-Würdinghausen
20.12.2009 | 19:12 Uhr 2009-12-20T19:12:00+0100Plettenberg. Eine sehr ernüchternde 27:34 (16:14)-Schlappe und damit die zweite der laufenden Saison kassierte Handball-Bezirksligist HSG Lennestadt-Würdinghausen im letzten Punktspiel 2009 beim TuS Plettenberg.
„So wie wir in der zweiten Halbzeit aufgetreten sind, reicht es nicht, um im Titelkampf den Ferndorfern Paroli zu bieten,” sagte HSG-Trainer Klaus Krtaß enttäuscht. Er schränkte ein: „Allerdings hat Plettenberg auch im Stil einer Spitzenmannschaft aufgetrumpft.”
Die HSG Lennestadt-Würdinghausen musste außer auf Regisseur Kristoffer Sobbeck auch auf Steffen Hennrichs (Kreuzbandriss und mindestens sechs Monate Pause) verzichten. Doch sah es für sie angesichts einer steten Ein- bis Zwei-Toreführung bis zur Pause noch gut aus. Doch nach dem Seitentausch dominierte der TuS Plettenberg. Der besaß mit Bies/ Möller das klar bessere Torwart-Duo besaß, wirkte nun in der Abwehr galliger und kompakter und legte dazu im Vorwärtsgang den größeren Siegeswillen an den Tag. Von allen Position agierte er äußerst torgefährlich.
Schwächen in Abwehr und Angriff
Im Gegensatz dazu zeigte die Kraß-Truppe große Schwächen in Abwehr und Angriff. „Ohne den verletzten Regisseur Kristoffer Sobbeck lief vorne spielerisch nichts und mit Einzelaktionen und Gewaltwürfen haben wir Plettenberg in die Karten gespielt,” brachte es Klaus Kraß auf den Punkt. Der Gastgeber dominierte nun klar und fuhr nach der 20:17-Wende über 27:22 und 30:25 mit 34:27 verdient beide Punkte ein.
HSG Lennestadt/Würdinghausen: Berghoff, Müller-Habbel; Sonntag (9), Fabian Sobbeck (5/2), Greißner, Hebbecker, Schneider-Bickmann (je 4), Simon (1), Arens, Christen, Manke.
0mitdiskutieren