Skiclub Olpe setzt die Glanzlichter

Olpe/Paderborn..  Ein Titel, eine Vizemeisterschaft sowie zahlreiche Top-Ten-Plätze sind die großartige Bilanz der heimischen Leichtathleten bei den U20-Meisterschaften auf Westfalenebene in Paderborn.

Die starken Nachwuchsathleten schlugen sich gegen namhafte Konkurrenz, darunter Teilnehmerinnen der letztjährigen U20-Weltmeisterschaften, glänzend. Es waren einmal mehr die Sprinterinnen des SC Olpe, die aus OE-Sicht die Glanzlichter setzten. Doch auch Tim-Christopher Thiesbrummel (SG Wenden) und Aleksej Telegin (LG Südsauerland) verkauften ihre Haut so teuer wie möglich.

„Sieg und Meisterschaft sind das Ergebnis einer akribischen Planung durch Trainer Dieter Rotter über Monate hinweg in Zusammenarbeit mit einem Team, das verstanden hat, worauf es ankommt und das bereit ist, das Erforderliche umzusetzen.“ Auf diesen Nenner bringt der Cheftrainer des SC Olpe, Karl-Heinz Besting, die erneute Steigerung des 4x200-Meter-Quartetts um fast zwei Sekunden. Mit 1:43,38 Minuten distanzierten Karina Heuel, Johanna Heuel, Julia Springob und Marie Ries die Konkurrenz vom LC Paderborn I und II um rund drei Sekunden und wurden nach drei Landesmeistertiteln im Freien nun auch Titelträger in der Halle. Knapp hinter den beiden ostwestfälischen Staffeln kam auch schon SCO-Zwei mit Tamara Müller, Sophia Werthenbach, Sarah Langemann und Anja Beckmann ins Ziel und ließen 15 weitere Vereine hinter sich.

„Ein Sonderlob verdienten sich dabei Sarah Langemann, die mit ihrem 400 Meter-Finale bereits einen kräftezehrenden Wettbewerb in den Beinen hatte, und Tamara Müller, für die der Staffeleinsatz nach ihren Auftritten im Weitsprung, Hochsprung und im 60 Meter Vor- und Endlauf der 5. Wettbewerb an diesem Tag bedeutete“, hob Besting zwei Mädels aus dem zweiten Quartett hervor.

Sarah Langemann aus Rhode, die einzige U18-Athletin in der U20-Konkurrenz im Feld der 400-Meter-Spezialistinnen, hatte einen schweren Stand. Gegen die amtierende Deutsche Meisterin über 800 Meter war sie chancenlos, doch die nachfolgende Konkurrenz hielt sie nach 60,90 Sekunden mit über zwei Sekunden Vorsprung und mehr sicher auf Distanz.

Ein besonderes Highlight erlebte Marie Ries im Finale der fünf Vorlaufschnellsten über 60 Meter. Im ersten von vier gleichberechtigten Finalläufen traf sie auf deutsche Elitesprinterinnen und landete schließlich auf Platz 7. Mit 7,94 Sekunden (Vorlauf 7,86) verfehlte sie Bronze um ganze 6/100 Sekunden. Die DM-Norm erreichte auch Julia Springob mit 7,94 Sekunden im Vorlauf und wurde Neunte. Auf Rang 10 Sophia Werthenbach, auf 15 Tamara Müller und schließlich auf Platz 18 Johanna Heuel – unter insgesamt 41 Teilnehmerinnen.

Fazit von Karl-Heinz Besting: „Alle Teilnehmerinnen waren auf den Punkt fit. Auch Luisa Knebel hatte mit 8,37 Sekunden im Vorlauf eine erfreuliche persönliche Bestleistung erzielt. Fünf Sprinterinnen im Finale, davon drei unter den Westfälischen Top Ten, das kann sich sehen lassen.“