Ski-Spektakel auf dem Fahlenscheid

Fahlenscheid..  Für Vail und Beaver Creek reicht es noch nicht ganz, aber es war schon toll, was gerade die Jüngsten auf die Piste zauberten und den Stangenwald umkurvten. Mit voller Konzentration legten aber sämtliche alpinen Skiathleten die 300 Meter lange Strecke am Fahlenscheid bei einer Höhendifferenz von 91 Meter zurück.

Der SC Oberhundem war Ausrichter des „Offenen Rothaar-Cups“, in dessen Rahmen dieses Mal auch eine Wertung zum WSV-Nachwuchscup, der NRW-weit ausgeschrieben wurde, stattfand. Ausgetragen wurde das Spektakel als Vielseitigkeitsslalom. In zwei Rennen mussten die 140 Teilnehmer ihr Können beweisen.

Zusammenarbeit der Skiclubs

Beim Studium der Ergebnislisten fällt auf, dass aus dem Kreis Olpe zwar der SC Lennestadt und der SC Olpe gemeldet hatten, nicht aber der Ausrichter SC Oberhundem selbst. „Das ist ganz einfach zu erklären“, erläutert Alpin-Sportwart Martin Vente vom SC Oberhundem. „Unser Skigebiet ist die Region um den Rhein-Weser-Turm und dort gibt es keinen Skilift. So einfach ist das.“ Kein eigener Teilnehmer und dann diese Mammutveranstaltung: Wenn das kein Idealismus ist.

Aber Vente ergänzt sofort, dass für die Zukunft eine enge Zusammenarbeit mit den Skiclubs Olpe und Lennestadt geplant ist. Der Neuaufbau, die Zusammenarbeit beim Training im Kreis Olpe beginnt. „Das Gelände am Fahlenscheid ist natürlich ideal. Alle anderen Hänge im Kreis sind ausschließlich auf Naturschnee angewiesen. Am Fahlenscheid können wir mit einer guten Kunstschneeunterlage rechnen. Und dann ist es natürlich der Familie Stinn zu verdanken, die uns in jeder Hinsicht entgegenkomm“, so Martin Vente weiter. Sein Dank galt aber auch dem Skiclub Olpe, der seine Räumlichkeiten zur Verfügung stellte.

Die Piste war hervorragend präpariert. Dazu kamen über 25 Helfer, die eigentlich rund um die Uhr tätig waren. Und das Beste: die schnelle Eingreiftruppe des DRK war überflüssig. „Kein Unfall“ signalisierte Vente.

Die meisten Podiumsplätze ergatterten der SK Winterberg (9/8/9) und der SC Bonn (8/9/3). Für den SK Winterberg war es ja fast ein Heimrennen. „In Winterberg können während der gesamten Wintersaison keine alpinen Wettbewerbe ausgetragen werden. Die privaten Betreiber des Skiliftkarussells geben keine Flächen frei. Dies ist erst an Ostern möglich“, erklärt Vente.