Silas Leowald und Phillip Brune lösen Berlin-Ticket in Köln

Silas Leowald
Silas Leowald
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Was wir bereits wissen
Erstmals in der Vereinsgeschichte der Wasserfreunde Finnentrop starteten sechs Schwimmerinnen und Schwimmer gleichzeitig bei den nordrhein-westfälischen Meisterschaften.

Köln..  112 Schwimmvereine des Schwimmverbandes NRW schickten ihre 614 besten Aktiven im Kölner Schwimmleistungszentrum an den Start.

Bei den über 2200 Einzelstarts hieß es auch für die heimischen Schwimmerinnen und Schwimmer, 20 Mal die in sie gesetzten Erwartungen zu erfüllen. Dies ist ihnen mit Erfolg gelungen. Hierzu konnte ein Teil des Finnentroper Schwimmteams auch spontan die Glückwünsche von Bürgermeister Dietmar Heß entgegennehmen.

Alle drei Titel verteidigt

Silas Leowald ging im Jahrgang 2002 als dreifacher Titelverteidiger an den Start. Im letzten Jahr hatte er erstmals über alle drei Bruststrecken die Jahrgangsmeistertitel gewonnen. Beeindruckend konnte er alle drei Titel erfolgreich verteidigen.

Über 200 Meter in persönlicher Bestzeit von 2:41,51 Minuten, 50 Meter in Bestleistung von 0:33,56 min und 100 Meter in 1:14,46 Minuten landete er dreimal ganz oben auf dem Siegerpodest. Zusätzlich gewann er die Silbermedaille über die 50 m Schmetterlingdistanz ebenfalls mit persönlicher Bestzeit von 0:30,05 Minuten

Nach Abschluss des Qualifikationszeitraums am zweiten Tag der NRW-Meisterschaften stand fest, dass Silas Leowald sich erneut für die Deutschen Jahrgangsmeisterschaften in Berlin Anfang Juni qualifiziert hatte.

Um sich für den Jugendmehrkampf zu qualifizieren, musste er sich in der deutschen Rangliste unter den besten 60 Schwimmern des Jahrgangs 2002 über die 200 m Lagendistanz platzieren.

Nach Vorliegen der Ergebnisse aller Wettkämpfe dieses Wochenendes landete er auf Rang 25 und hat damit die Chance seinen im Vorjahr errungenen Meistertitel im Brustmehrkampf zu verteidigen.

Fünfter in persönlicher Bestzeit

Ebenso löste Phillip Brune im Jahrgang 1999 sein Ticket für Berlin. Er ging in Köln über seine Hauptlage Rückenschwimmen auf allen drei Distanzen an den Start. In persönlicher Bestzeit von 01:03,49 Minuten schlug er auf Platz 5 über die 100-Meter-Distanz an, über die doppelte Strecke kam er in 2:20,34 Minuten annährend an seine kürzlich in Bochum aufgestellte Bestmarke heran und landete auf Platz 4.

Über die Sprintdistanz von 50 Meter reichte es in 0:31,08 Minuten nicht für eine vordere Platzierung. Ziel war es für ihn, über die 100 und 200 m Strecke den bisher vorhanden Platz unter den Top 40, der als Norm für die Qualifikation in seinem Jahrgang gilt, in der entsprechenden Schwimmstrecke zu verteidigen.

Nachdem auch hier die Ergebnisse der parallel laufenden Nord- und Süddeutschen Meisterschaften vorlagen, stand fest: Platz 25 über 100 m und Platz 28 über die 20-Meter-Rückendistanz bedeuten ebenfalls die Qualifikation für die Deutschen Jahrgangsmeisterschaften.

Quartett erfüllt Erwartungen

Die vier weiteren heimischen Teilnehmer konnten die in sie gesetzten Erwartungen ebenfalls zum Großteil erfüllen. Kira Fischer startetet im Jahrgang 2001 über 100 und 50 Meter Rückenschwimmen. Für eine vordere Platzierung reichte es jedoch in 01:17,83 Minuten (100 Meter) und und 0:36,12 Minuten (50 Meter) nicht. Viktoria Lißek (Jahrgang 2003) erfüllte die in sie gesetzten Erwartungen voll und ganz und landete über 50 m Freistil in 0:31,82 Minuten auf Rang 16.

Torben Leowald stand im Jahrgang 2000 vier Mal auf dem Startblock. Über die beiden Brustdistanzen konnte er zwei persönliche Bestzeiten verbuchen. In 0:34,85 Minuten schlug er über 50 Meter an, die doppelte Strecke bewältigte er in 01:19,07 Minuten. Hannah Otis startetet auch über diese beiden Strecken. In 0:39,46 Minuten und 01:29,79 Minuten erreichte sie auch zwei persönliche Bestzeiten. Für eine vordere Platzierung reichte es bei beiden Aktiven jedoch nicht.