Das aktuelle Wetter NRW 11°C
Leichtathletik

SG Wenden räumt am Wochenende ab

17.10.2011 | 18:34 Uhr

Wenden.Das Sport-Wochenende hat wieder einmal eindrucksvoll gezeigt, dass,egal wo der Wettkampf stattfindet, der Sieg nur über Athletinnen und Athleten der SG Wenden geht.

Trainer Egon Bröcher: „Könnte man alle unsere Läuferinnen und Läufer beliebig und strategisch einsetzen, wäre das sehr interessant. Manch ein Läufer freut sich sicher, wenn von der SG Wenden mal keiner an der Startlinie steht.“

Am vergangenen Wochenende standen aber zum Leidwesen der Konkurrenz einige der SG-Asse in den Starterfeldern.

Seinen beeindruckenden sechsten Sieg in Folge konnte Dr. Jens Siebel beim Falke -Rothaarsteig-Halbmarathon in Schmallenberg-Fleckenberg feiern. In neuer Streckenrekordzeit von 1:24:05 Stunden legte der Dahlbrucher die 22,1 Kilometer lange, anspruchsvolle Strecke (über 800 Höhenmeter) zurück und war als Erster der insgesamt 517 Finisher im Ziel.

Schnellste Frau auf der 22,1 Kilometer-Distanz war Ramona Wied Für ihren ersten Halbmarathonwettkampf benötigte die Wendenerin 1:41:54 Stunden. Hoch zu bewerten ist diese Leistung auch deswegen, weil nur 28 Männer schneller als Ramona Wied waren.

Ramona Wied: „Ich bin völlig erschöpft, aber überglücklich, dass ich hier gewonnen habe. Ich habe vorsichtig begonnen und war auch mal Dritte im Frauenfeld. Auf der langen Bergabpassage vom Rothaarsteig runter nach Latrop und dann weiter nach Fleckenberg habe ich den Wettkampf gewonnen.“

Bei seinem ersten Start in Fleckenberg wurde Stefan Ridder in 1:48:53 Stunden Siebter der Klasse M 50.

Beim Ausdauer-Cup-Lauf in Hachenburg überzeugte im 10-Kilometer-Lauf Simon Huckestein. In 33:45 Minuten wurde er Gesamtsieger vor Markus Mockenhaupt (33:51 Minuten von der LG Sieg.

Simon Huckestein: „Ich habe mich super gut gefühlt, es war wie ein schneller Dauerlauf.“ Erst in der Endphase des Rennens konnte der schnelle Wendener Mittelstreckler den Sieg klar machen.

In der Frauenklasse belegte Ina Rademacher in 43:27 Minuten den zweiten Platz.

Zufrieden mit ihrem ersten 10-Kilometer-Lauf war auch Rebecca Baum. Die noch in der Jugendklasse startende Läuferin, schaffte die Distanz in 47:14 Minuten und wurde Erste in ihrer Altersklasse.

Im gleichen Rennen wurde Holger Stöckmann in 40:24 Minuten Sechster der Klasse M 45.

Schon am Freitag Abend trafen sich etwa 400 Laufbegeisterte in der „Siegarena“, (2,5 Kilometer lange beleuchtete Laufrunde an der Sieg in Siegen), um das Wintertraining mit Spaßstaffelläufen über etwa 11 Kilometer und 13 Kilometer einzuläuten.

Auch hier waren die SG- Läufer/-innen nicht zu schlagen. In der Mixed-Wertung wurde Steffi Bröcher mit Tim Sidenstein mit 16 Minuten Vorsprung Erste, und in der Männerwertung war das SG Wenden-Team mit Florian Herr und Tobias Dreier nicht zu schlagen.

Auch der Jugend-Nachwuchs der SG Wenden nutzte die Chance, einen Wettkampf zu absolvieren. Im Rennen der Fünferstaffelteams der Erwachsenen kamen die noch B-Jugendlichen der SG Wenden auf den Zweiten Platz. Am Mannschaftserfolg beteiligt waren Tim Thiesbrummel, Marius Jung, Markus Ziegenhagen, Sebastian Wurm und David Fornoff.

DerWesten

Facebook
 
Kommentare
Trackbacks

Die Trackback URL zu diesem Artikel ist: http://www.derwesten.de/services/trackbacks/article/5172431/create

Umfrage

Schafft die SpVg Olpe den Klassenerhalt in der Fußball-Westfalenliga?

 
Aktuelle Fotos und Videos
RWE-WinterCup 2012
Video
Video
Soester Silvesterlauf 2011
Bildgalerie
Laufen
Aus dem Ressort
Olper Abstieg nach 1:2 gegen Wickede besiegelt
Fußball-Westfalenliga
Es war 17.10 Uhr. Da ließen sich die Fußballer der SpVg Olpe gestern erschöpft und tief traurig auf den Rasen des Kreuzbergstadions fallen. Denn da war die 1:2 (1:1)-Niederlage und damit der Abstieg der Olper aus der Westfalen- in die Landesliga nach exakt vier Jahren und zehn Tagen besiegelt.
Finnentrop/Bamenohl gewinnt „das wichtigste Saisonspiel“
Landesliga-Derby gegen...
Wichtige Punkte für den Klassenerhalt fuhr die SG Finnentrop/Bamenohl beim 2:1 (0:0) Heimsieg im Kreisderby gegen RW Hünsborn. Man sah förmlich, wie angespannt die Nerven des Bamenohler Trainer Matthias Kremer waren. Nach dem Schlusspfiff nahm er erst einmal seine Spieler in den Arm....