SG Attendorn/Ennest bleibt dran

Kreis Olpe..  Drei Spieltage vor Saisonschluss stehen die Bezirksliga-Handballer der SG Attendorn/Ennest weiterhin voll im Blickpunkt.

Trotz des Punktverlustes gegen den TV Letmathe (30:30) in eigener Halle ist „nach oben“ noch alles möglich. Denn die Hansestädter profitierten von den Punktverlusten der DJK Bösperde und RSVE Siegen II und den zweiten Tabellenplatz gesichert.

Eintracht Hagen IV heißt am Samstag (15.30 Uhr, Halle Hagen Mittelstadt) der kommende Gegner. Im Hinspiel behielt die SGA mit 33:24 die Oberhand.

In der bisherigen Saison haben die Attendorn/Ennester Handballer mehr erreicht, als sie erwartet hatten. 2013/14 ein Abstiegskandidat und jetzt ein Titelanwärter. Torjäger Lukas Simon, sowie die Außenspieler Fabian Sobbeck und Christoph Springob sind jederzeit in der Lage, mit schnellem Spiel eine Begegnung zu entscheiden. Gleiches gilt für Lars Müller, der gegen den TV Letmathe zehn Mal von der Halbposition ins Schwarze traf.

Kraß muss improvisieren

Wie in den vergangenen Wochen muss SGA-Macher Klaus Kraß improvisieren. So fehlen bei der Fahrt nach Hagen der verletzte Rückraumspieler Christian Bölsing, sowie Marcel Benninghaus und Fabian Menzel auf Grund privater Verpflichtungen. „Trotz allem streben wir zwei Punkte an in diesem sicherlich nicht einfachen Spiel“, so Klaus Kraß, „man weiß ja auch nicht, was von oben zur Hilfe in Sachen Klassenerhalt abkommandiert wird.“

Die abstiegsbedrohten Volmestädter haben mit dem 32:25 -Heimsieg gegen die SG Halden-Herbeck einen großen Schritt in Richtung Klassenerhalt gemacht. Die Eintrachtler sind eine Einheit aus vielen Eigengewächsen. Einer ihrer Aktivposten ist Philipp Rüth, der gegen Halden-Herbeck neun Mal ins Schwarze traf.

Für die Oberliga-Handballerinnen des TuS 09 Drolshagen geht es am Samstag 17.30 Uhr gegen den TV Verl darum, die Saison ordentlich zu Ende zu spielen. Personell geht der TuS auf dem Zahnfleisch. Zur Kaderauffüllung muss TuS-Trainer Jan-Hendrik Spies sich mit Spielerinnen aus der zweiten Mannschaft bedienen. Gegen den TV Verl können die TuS-Damen nur mit Kampfgeist dagegen halten, solange die Kräfte reichen.

A-Kreisligist HSG Lennestadt/Würdinghausen ist am Sonntag 15 Uhr zu Gast beim TuS Grünenbaum. „Wir werden dieses Spiel beim Tabellenvorletzten ernst nehmen und wollen uns im Abstiegskampf nichts vorwerfen lassen“, gab der Lennestädter Trainer Torsten Arens zu verstehen.Im Nachholspiel bei der HSV Plettenberg/Werdohl II gab es für die HSG eine 25:31 (14:16)-Niederlage.