SFG Olpe hält Aufstiegs-Ambitionen hoch
10.01.2010 | 11:42 Uhr 2010-01-10T11:42:00+0100Olpe. Schwerer als notwendig machten es sich die Olper Volleyball-Damen von Ludger Marx in der Landesliga beim knappen 3:2 (25:19, 25:27, 25:11, 20:25, 15:9) gegen die SG Eitorf/Hennef.
Die Gäste von der Sieg hätten bei einem Erfolg mit den SFG-Mädchen gleichziehen können - und dann wären die letzten Aufstiegsambitionen der Marx-Truppe dahin gewesen.
Relegation aus eigener Kraft möglich
So aber können die Olperinnen weiterhin aus eigner Kraft die Relegation nach oben schaffen, vom Titel will aber niemand sprechen. Trotz der beiden abgegebenen Sätze wollte Marx nicht den Stab über seine Mädels brechen, immerhin fehlten ihm mit Caro Clemens und Christin Schoppe zwei Stammkräfte, er konnte wenigstens auf Sarah Wolfschläger zurückgreifen.
In der wechselvollen Partie sahen die Gastgeberinnen zumindest nach dem 25:11 im dritten Durchgang schon wie der sichere Sieger aus. Doch die SG ließ nicht locker, machte im weiteren Verlauf kaum Eigenfehler und setzte SFG immer wieder stark unter Druck, so dass die Kreisstädterinnen ihre „Quote leichter Fehler”, wie Marx es ausdrückte, deutlich erhöhte. Zudem klappte das riskante Zusammenspiel zwischen Steller und Schnellangreifer noch nicht wie gewünscht. „Aber auch das muss in schwierigen Situationen probiert werden”, gewährte Marx ihnen ihre Experimentierfreudigkeit.
Locker im Tie-Break
Im Tie-Break ließ Olpe nichts mehr anbrennen und brachte nach 8:2 bei Seitenwechsel die Begegnung locker nach Hause. Damit bleiben sie dem Spitzenduo Hangelar und Bonn auf den Fersen und können bei entsprechendem Verlauf in zwei Wochen mit dem Zweiten Bonn gleichziehen.
SFG: Ines Allani, Dilara Basoglu, Svenja Bröcher, Marie Christin Demnig, Julia Feldmann, Anna Harnischmacher, Theresa Schneider, Laura Schriewer, Kathrin Springmann, Sarah Wolfschläger.
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