SFG Olpe behauptet Platz 1 in der Oberliga
12.10.2009 | 15:01 Uhr 2009-10-12T15:01:00+0200Olpe. (lup) Sieg und Niederlage verbuchten die beiden höchsten Volleyball-Damenmannschaften am vergangenen Spieltag.
In einer äußerst wechselhaften Begegnung behaupteten die Oberliga-Damen von SFG-Trainer Josef Basch in eigener Halle die Tabellenführung der Oberliga. Das 3:1 (25:19, 20:25, 25:11, 26:24) gegen den Regionalliga-Absteiger SC 99 Düsseldorf war letztlich verdient, aber es war doch „von zahlreichen Höhen und Tiefen geprägt”, so Basch.
Dabei entledigten sich die Gastgeberinnen zunächst souverän ihrer Aufgabe und kontrollierten die Partie auch ohne die erkrankte Dani Keseberg und Laura Schneider. Doch danach riss zunächst der Faden, die Harmonie ging verloren und viele individuelle Fehler brachten die Gäste zurück ins Spiel.
Nach dem zweiten Satz wie ausgewechselt
„Wie ausgewechselt präsentierten sich meine Mädels danach und Düsseldorf war absolut chancenlos”, kommentierte Basch den einseitigen Verlauf des dritten Satzes, dem aber zum Abschluss ein Krimi folgte. Trotz guter Annahme zogen sich die Damen aus der Landeshauptstadt sehr gut aus der Affäre, brachten die Gastgeberinnen immer wieder in Bedrängnis, konnten aber einen Satzball nicht nutzen. Vielmehr entschieden dann die Angaben von Christina Brüser den Satz und die Partie zu Gunsten des Spitzenreiters.
Eine ganz starke Vorstellung lieferte Youngster Sarah Wolfschläger ab. Für die Kreisstädterinnen geht es nun in drei Wochen ans Eingemachte, folgen doch ausschließlich Spiele gegen Mannschaften, die fast ausschließlich in der oberen Tabellenhälfte zu finden sind. Für SFG-Coach Josef Basch allerdings kein Grund, seinen Optimismus zu verbergen: „Wir wachsen mit unseren Gegnern.”
SFG: Tina Brüser, Lisa Busch, Michelle Langer, Janina Mester, Margarethe Piatek, Sarah Wolfschläger, Tami Müller, Ari Kring, Aleksandra Arns.
Zweite Mannschaft verliert Top-Spiel
Im Top-Spiel der Landesliga mussten die SFG-Damen aus Olpe gegen SSF Fortuna Bonn II mit 1:3 (27:25, 17:25, 16:25, 16:25) die erste Niederlage kassieren. „Ohne Drei hatten wir einen schweren Stand”, verwies Trainer Ludger Marx auf das Fehlen der verletzten Dilara Basoglu, Christin Schoppe (im Urlaub) und der erkrankten Carolin Clemens. Marx verdeutlichte, dass mit Bonn der bislang stärkste Gegner den alten Tabellenführer forderte. Gleichzeitig übernahmen die Damen vom Rhein die Spitze der Liga.
Nach dem ersten Durchgang sah es für SFG noch gut aus, konnten sich doch die Marx-Mädels noch knapp mit 27:25 erfolgreich durchsetzen. Doch das war es dann auch, es folgten drei klare Satzverluste und damit auch der Tausch an der Spitze der Tabelle.
„In Normalform war hier wesentlich mehr drin, doch der dreifache Ausfall war letztlich nicht zu kompensieren”, nahm Marx die erste Pleite recht gelassen hin.
Kathrin Springmann attestierte Marx ein gutes Zuspiel, doch auch sie musste dem enormen Druck von der gegnerischen Außenposition letztlich entscheidenden Tribut zollen. Daran konnten auch nichts diverse Wechsel ändern.
SFG: Kathrin Springmann, Julia Feldmann, Anna Harnischmacher, Ines Allani, Theresa Schneider, Laura Schriewer, Evelyn Soemer, Svenja Bröcher, Annika Schrage.
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