RWL wird eine echte Prüfung für LWL

K.  reis Olpe. Der Blick auf die Tabelle der Fußball-Kreisliga A offenbart eine ungewohnte Spannung um die Meisterschaft. War die Frage nach dem Aufsteiger in den vergangenen Jahren schon früh beantwortet, zeichnet sich in dieser Spielzeit ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen dem VfR Rüblinghausen und SC LWL 05 ab. Punktgleich mit sieben Punkten Vorsprung auf den drittplatzierten SV Heggen trennt beide Mannschaften lediglich das um 13 Treffer bessere Torverhältnis zu Gunsten des VfR.

Eine Situation, in der jeder Punktverlust entscheidend sein kann, zumal am 26. April das mit Spannung erwartete direkte Aufeinandertreffen stattfindet. „Die Mannschaft, die vorher Punkte liegen lässt, steht dann ungemein unter Druck“, blickt Gilbert Florath, 1. Vorsitzender des SC, voraus. „Daher sollten wir bis dahin bestenfalls maximal punkten.“

Festung Habuche

Kein einfacher Weg, wartet bereits am Sonntag eine echte Reifeprüfung auf die junge Truppe von Trainer Jörg Rokitte. Dann geht die Reise zu RW Lennestadt. Die Grevenbrücker blieben neunmal in Folge zu Hause ungeschlagen. (Anstoß 15 Uhr). „LWL will aufsteigen und gewinnen, also werden sie entsprechend auftreten. Wir selbst haben zwar keinen Druck, wollen aber unsere Serie ausbauen und auch die Punkte behalten“, sagt Stephan Vennteicher, Obmann der Rot-Weißen.

Der Bezirksliga-Absteiger ist nach einem holprigen Saisonstart in der A-Klasse angekommen, hat mit dem Kampf um die Meisterschaft jedoch nichts mehr zu tun. „Unser Auftakt war katastrophal und unser Problem blieb die fehlende Konstanz. Wir stehen sicherlich zu recht auf dem aktuellen fünften Rang.“

Gilbert Florath hingegen verweist auf die allgemeine Schwere der kommenden Aufgaben: „Jeder Gegner wirft gegen uns alles in die Waagschale und verlangt uns alles ab. Dass es gegen RWL besonders schwer wird, zeigte bereits das Hinspiel.“ Entsprechend vorsichtig formuliert Florath die Zielsetzung für Sonntag: „Ich will mich nicht zu weit aus dem Fenster lehnen. Natürlich wünsche ich mir die drei Punkte und sehe auch, dass die Truppe es will. Das ist im Training und auch in den Spielen klar erkennbar.“

Weitaus gelassener beschreibt Stephan Vennteicher die Situation seiner Truppe vor dem Aufeinandertreffen: „Wir können befreit aufspielen und wollen das nutzen. Zusätzlich können wir personell aus dem Vollen schöpfen und hoffen nach den vielen guten Heimspielen auch auf die Unterstützung der Zuschauer.“

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