RW Hünsborn ist bereit für das Wendener Gemeinde-Turnier

Freuen sich auf das Wendener Hallen-Gemeindepokalturnier: Lambert Stoll, Vorsitzender des Gemeindesportverbandes, Michael Kinkel, zweiter Vorsitzender des Ausrichters RW Hünsborn, Sven Halbe, Vorsitzender, und Mario Arns, Geschäftsführer (von rechts).
Freuen sich auf das Wendener Hallen-Gemeindepokalturnier: Lambert Stoll, Vorsitzender des Gemeindesportverbandes, Michael Kinkel, zweiter Vorsitzender des Ausrichters RW Hünsborn, Sven Halbe, Vorsitzender, und Mario Arns, Geschäftsführer (von rechts).
Foto: WP
Was wir bereits wissen
Die letzten Handgriffe müssen noch erledigt werden. Banden aufbauen, Versorgungszelt aufschlagen, Tribüne absichern, Getränke anliefern - mehr nicht. Dann kann der Startschuss zum Wendener Hallen-Gemeindepokalturnier, das am Wochenende in der Sporthalle der Realschule Wenden stattfindet, erfolgen.

Wenden/Hünsborn..  Doch schon jetzt steht fest: Ausrichter RW Hünsborn geht gerüstet in das lukrativste Fußball-Turnier des Kreises Olpe. Prächtig strahlt an diesem Montagabend der Vollmond über dem Löffelberg, als der dort ansässige Fußball-Landesligist die letzten Informationen über den aktuellen Stand der Dinge preisgibt.

An dem runden Tisch im Klubhaus sitzen alle Vorstandsmitglieder, die Trainer der ersten und zweiten Mannschaft, der sportliche Leiter und Lambert Stoll, der Vorsitzende des Gemeindesportverbandes.

Seit Oktober wird geredet, gearbeitet und geplant, damit die Spielrunde, die am Freitag mit dem Reserve-Cup beginnt und Sonntag gegen 17.30 Uhr mit dem Endspiel um den Volksbank-Cup endet, zu einem großartigen Erlebnis wird. 160 Helfer sind an den drei Tagen im Einsatz, im Vorfeld wurde ein 64-seitiges Informationsheft erstellt, der Juniorenvorstand nimmt am Freitag und Sonntag eine attraktive Verlosung vor – alle stellen sich in den Dienst des Vereins. Seit Wochen herrscht am Löffelberg eine Betriebsamkeit, die sich sehen lassen kann. Auch ohne Vollmond.

„Ein Problem kann jetzt nur noch das Wetter sein“, urteilt Lambert Stoll. Dass die Hünsborner bei der Vorbereitung einfallsreich zu Werke gingen, beweist der Vorstoß des Vorstandes beim WDR, Abteilung Lokalzeit Südwestfalen, bei dem sich der Klub für die Serie ,,Hermann hilft“, bewarb. Kluge Idee, denn wenn Hermann ausrückt und irgendwo anpackt, wird gleich ein kleiner Film gedreht und anschließend im Fernsehen gezeigt. Wäre beste Werbung für das Turnier gewesen. Doch der WDR winkte ab, weil Hermann schon andere Termine zugesagt hatte. Jetzt wird am Freitag in der WDR-Lokalzeit ein Hinweis auf das Turnier in Wenden zu sehen sein.

Kein Wunder, denn es handelt sich um die zugkräftigste Spielrunde weit und breit. Die Volksbank Olpe-Wenden-Drolshagen schüttet allein für das Seniorenturnier 1700 Euro an Preisgeldern aus. Hinzu kommen 375 Euro für die Reserveteams. Ob die zugkräftigste Spielrunde auch die attraktivste wird, bleibt abzuwarten. Gespielt wird erstmals nach den sogenannten Futsal-Regeln, wobei der Spielball, die beiden Banden in der Turnhalle und die Größe der Tore unverändert bleiben. ,,Wir haben Glück gehabt, dass die Ausnahmen so genehmigt wurden“, bemerkte der Hünsborner Geschäftsführer Mario Arns. Durch die neuen Regeln, aber insbesondere durch das Grätsch-Verbot, sollen die Spiele schneller und fairer werden. Lambert Stoll sieht die erstmals ins Kraft tretenden Leitlinien gelassen: „Ich glaube nicht, dass sie gravierend sein werden.“

Für RW Hünsborn beginnt am Freitag mit Ende des Unterrichts in der Realschule der Endspurt. Zehn bis 15 Helfer stehen dem zweiten Vorsitzenden Michael Kinkel dann zur Seite. Um 17.30 Uhr wird das Turnier mit dem ersten Vorrundenspiel um den Reserve-Cup eröffnet. Dann sind auch die letzten Handgriffe erledigt. Und der prächtige Vollmond wird wahrscheinlich nicht mehr über dem Löffelberg strahlen.