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TuS Rhode

Rückkehrer Engel fängt bei Null an

28.07.2010 | 20:25 Uhr

Olpe. Sechs Jahre trainierte Georg Engel den Fußball-A-Kreisligisten TuS Rhode.

Dann ging er auf die „Meisterschule“ nach Olpe, wie es TuS-Geschäftsführer Michael Hütte einmal ausdrückte, und führte die Zweitvertretung der SpVg Olpe gleich in seinem ersten Jahr zurück in die Bezirksliga.

Dort folgte mit den Kreisstädtern der souveräne und frühzeitige Klassenerhalt als Tabellen-Sechster, doch bereits im Winter verkündete Engel seinen Abschied vom Olper Kreuzberg – und ging zurück zum Rhoder Kreuzberg. Für viele – nicht nur in chronologischer Hinsicht – ein Rückschritt.

„Wenn man die sportliche Seite sieht, ist natürlich ein Wechsel aus der Bezirks- in die Kreisliga eine Verschlechterung“, sagt Engel zu seinem Wechsel. „Doch ich wollte wieder eine 1. Mannschaft trainieren, die hat nun einmal in jedem Verein einen ganz anderen Stellenwert als eine Reserve.“

In den nur zwei Jahren seiner Abwesenheit aus Rhode dürfte sich beim TuS nicht allzu viel verändert haben. „Man kennt die Gegebenheiten und das Umfeld hier“, bestätigt Engel, „aber trotzdem fängt man bei Null an.“

Daher formuliert der Olper auch bescheidene sportliche Ziele. Von „Konsolidierung“ nach der enttäuschenden abgelaufenen Saison ist die Rede. „Ein einstelliger Tabellenplatz wäre ja schon eine Verbesserung“, sagt der 45-Jährige mit Blick auf den elften Rang der Vorsaison.

Zumal die A-Liga durch den Bezirksliga-Absteiger FC Kirchhundem sowie die beiden ambitionierten B-Liga-Aufsteiger SSV Elspe und SC LWL 05 noch einmal aufgewertet wurde. „Die Liga ist sehr stark, aber wenn unser Kader komplett ist, dann können wir unsere Ziele erreichen“, gibt sich Engel vorsichtig optimistisch.

Um den kleinen Kader qualitativ wie quantitativ zu verbessern, kehren Mittelfeldspieler Markus Kataji (zuletzt SC Bleche/Germinghausen) und Abwehrspieler Patrick Gebauer (zuletzt Hützemerter SV) nach Rhode zurück. Hinzu kommt der inzwischen 35 Jahre alte Stürmer-Routinier Gregor Ruda.

Des Weiteren sind gleich mehrere Langzeitverletzte der Vorsaison wieder ins Training eingestiegen. „Diese Spieler, die teils monatelang ausgefallen sind, müssen sich erst einmal zurückkämpfen“, warnt Engel jedoch vor zu hohen Erwartungen. „Ihnen fehlt noch die Wettkampfpraxis.“

Diese können sie sich u.a. am Donnerstag Abend holen. Denn da empfängt Rhode in der ersten Runde des Krombacher Pokals den Ligarivalen LWL 05 zu einer ersten Standortbestimmung. Anstoß am Rhoder Kreuzberg ist um 19 Uhr.

Jan Reinold

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