Pokalsieger Rothemühle schlägt in 89. Minute zu

Ömer Sönmez gegen vier Drolshagener.
Ömer Sönmez gegen vier Drolshagener.
Foto: WP
Was wir bereits wissen
Der frischgebackene Kreispokalsieger SV Rothemühle beendete die Woche mit einem weiteren Erfolg und schlug im Derby der Fußball-Bezirksliga den abstiegsbedrohten SC Drolshagen denkbar knapp mit 1:0 (0:0).

Rothemühle..  Dass die Zuschauer nur einen Treffer zu sehen bekamen, lag zum einen an gut aufgelegten Torhütern, vielmehr jedoch an zu genau zielenden Stürmern, die insgesamt fünffach das Aluminium trafen. Alleine im ersten Durchgang wackelte das Gehäuse der Drolshagener viermal. Michael Burghaus, Co-Trainer des SC Drolshagen, war sich des Glückes bewusst: „Die Partie kann ohne Frage zur Pause schon entschieden sein. Teilweise war es quasi ein Scheibenschießen auf unser Tor. Nach dem Seitenwechsel ist für uns allerdings weitaus mehr möglich. So ist die Niederlage am Ende, gerade in Hinblick auf die anderen Ergebnisse, sehr bitter.“

Die Gastgeber fanden besser ins Spiel und es war Steffen Öhm, der mit einem Kopfball das erste Mal die Latte des Drolshagener Gehäuses traf (12,), dass sich in der Folge zunächst Nico Renner in den Weg stellte (35.), bevor es bei den Chancen von Eike Pfeiffer und Daniel Morillo-Rigau nochmals doppelt durchgeschüttelt wurde (40.). Vorher hatte Drolshagens Patrick Stamm die Führung auf dem Fuß, scheiterte aber an SV-Torwart Klur.

Morillo Rigaus goldener Treffer

Nach der Pause entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, da die Gäste offensiver agierten und in Dino Busch Abschluss, natürlich gebremst vom Pfosten, die beste Möglichkeit hatten (65.).

Den goldenen Treffer schaffte Morillo Rigau in der vorletzten Minute, als er nach schöner Vorarbeit des eingewechselten Oliver Lips nur noch den Fuß hinhalten musste. Maik Wolf, Trainer des SV, war voll des Lobes: „Die Mannschaft hat nach dem 120-minütigen Pokalspiel und anschließender Feierei ein unglaubliches Pensum abgerufen, manch einer spürte gerade vor Erschöpfung seine Beine nicht mehr. Ich muss meiner Elf heute einfach riesen Kompliment aussprechen.“