Handball
Pokal-Derby in Attendorn
08.02.2010 | 15:30 Uhr 2010-02-08T15:30:00+0100Attendorn. Nur 48 Stunden nach der 34:35-Punktspielschlappe in Schwerte haben die Handballer der SG Attendorn/Ennest am Dienstag die Gelegenheit, sich zu rehabilitieren.
Im Pokalspiel der 3. Kreisrunde gastiert ab 20 Uhr die HSG Lennestadt-Würdinghausen in der Rundturnhalle.
Zunächst geht es darum, die ärgerliche, weil selbstverschuldete 34:35-Pleite in Schwerte auszubügeln und umgehend wieder auf Erfolgskurs zu gelangen. Zum anderen brennen die Attendorner Schützlinge von Wolfgang Münch auf eine Revanche für die 34:37-Niederlage gegen den Rivalen von Hundem und Lenne an gleicher Stelle am 5. Dezember letzten Jahres im ersten Punkt-Duell.
SGA-Schreck Torsten Sonntag fehlt diesmal
Damals war Lennestadts Spielertrainer Torsten Sonntag mit einem Dutzend Treffer (!) der Matchwinner der Kraß-Truppe. Der aber liegt infolge einer in Platte Heide erlittenen schweren Verletzung auf Eis und fehlt ebenso wie der langzeitverletzte Steffen Hennrichs und Kreisläufer Florian Greißner.
Dieses ist fraglos ein Handicap für die HSG, die dafür aber Regisseur Kristoffer Sobbeck wieder dabei haben wird, der noch im Hinspiel gefehlt hatte. Zudem erscheint der Gast angesichts von zuletzt zwei überzeugenden Heimsiegen hoch motiviert.
Teilnahme an der Endrunde lockt
Zur Motivation besteht gleich doppelter Grund: Einmal lockt die die Teilnahme an der Kreispokal-Endrunde am 28. März und zum zweiten wäre ein heutiger Pokalerfolg die richtige Stimulanz für das Nachholspiel am kommenden Sonntag gegen Mitkonkurrent TS Selbecke.
Ebenfalls von Personalsorgen betroffen ist vor dem heutigen Pokal-Hit auch Gastgeber SG Attendorn-Ennest: So fällt Routinier Nils Fernholz, als Abwehr-Chef und versierter Angriffslenker eine fest Größe der Hanseaten, wegen Urlaubs erneut aus. Dazu steht hinter dem Einsatz des erkrankten David Ohm und Leistungsträger Christoph Springob wegen seines Studiums ein dickes Fragezeichen, Dafür kehrt Karsten Wehmeier ins SGA-Team zurück und dürfte der zuletzt sehr brüchigen Deckung wieder mehr Halt geben.
Münch setzt auf Heimvorteil
Dennoch gibt sich SGA-Trainer Wolfgang Münch entschlossen: „Wir haben Heimrecht. Dazu herrschen im Pokal eigene Gesetze. Das lehrt die Vergangenheit, wo unsere Mannschaft die HSG Lennestadt-Würdinghausen schon zu Verbandsliga-Zeiten einige Male aus dem Pokal gekegelt hat. Das sollte meiner Mannschaft Mut machen.”
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