Platz 7 beim Weltcup-Comeback - Kerstin Szymkowiak ist "wieder da"
06.02.2009 | 17:47 Uhr 2009-02-06T17:47:39+0100Kreisgebiet. (bsd/dro) Marion Trott (BSR Rennsteig Oberhof) hat auf der neuen Olympia-Bahn im kanadischen Whistler für eine Überraschung gesorgt und ihren ersten Erfolg im Skeleton-Weltcup gefeiert. ...
... Kerstin Szymkowiak feierte nach ihrer Verletzungspause ein gelungenes Comeback. Die EM-Zweite Marion Trott verwies mit zweimal Laufbestzeit die Amerikanerin Amy Williams deutlich auf den zweiten Rang. Weltmeisterin Anja Huber (RC Berchtesgaden) wurde Dritte (0,85 Sekunden zurück). Kerstin Szymkowiak (RSG Hochsauerland), die nach ihrer Oberschenkel-Verletzung (Muskelteilabriss) noch gehandicapt an den Start ging, wurde gute Siebte.
Mit ihrem Sieg schob sich Marion Trott in der Weltcup-Gesamtwertung hinter der Britin Shelley Rudman auf Platz zwei.
Für die 31-jährige Kerstin Szymkowiak war es der erste Weltcup seit ihrer Verletzung Anfang Januar in Königssee. Dort zog sich die angehende Sportwissenschaftlerin aus Marmecke beim Start zum ersten Durchgang eine schmerzhafte Muskelverletzung im Oberschenkel zu und fuhr trotzdem noch Bestzeit. Anschließend musste die WM-Dritte und bis Königssee auch Führende im Gesamt-Weltcup ärztlich versorgt und aus dem Rennen genommen werden.
Bei der Olympia-Generalprobe im kanadischen Whistler (bei Vancouver) meldete sich die für die RSG Hochsauerland startende Skeletonpilotin im Weltcup zurück. Schon beim offiziellen Training lief es gut für Kerstin Szymkowiak.
"Das ist ja hammermäßig cool! So schnell!! Das hätte ich nie gedacht, dass ich so schnell sein könnte, ohne Schmerzen versteht sich", jubelte die 31-Jährige in ihrem Online-Tagebuch. "Ich bin wieder da!"
Bereits nächste Woche geht es im Weltcup in Parek City (USA) weiter. Die Weltmeisterschaften vom 16. Februar bis 1. März in Lake Placid (USA) beschließen die Skeleton-Saison.
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