Paul-Heinz Brüser verlängert beim FSV Gerlingen

Paul Heinz Brüser.
Paul Heinz Brüser.
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Paul-Heinz Brüser wird im Sommer in sein zweites Trainerjahr beim Fußball-Bezirksligisten FSV Gerlingen gehen. Auch Co-Trainer Dirk Hennecke und Thomas Keseberg, Coach der zweiten Mannschaft, bleiben über die Saison 2014/15 hinaus. Brüser hatte im Juli Thomas Lichtenthäler am Bieberg abgelöst.

Gerlingen..  Zwar sei der Tabellenstand „nicht der, den wir erwartet haben“, sagte Klaus Rademacher, Sportlicher Leiter des FSV. „Dennoch hatten wir keinen Grund, an den Fähigkeiten der Trainer zu zweifeln.“

Daher war es auch klar, dass man weiter zusammen arbeite. Der Vorstand um den 1. Vorsitzenden Jürgen Pechmann und Stellvertreter Hans-Peter Moser machten die Geschichte dann auch perfekt.

Was für die Trainer gilt, trifft auch auf den Kader zu. Er hat enorme Fähigkeiten. „Wir haben den stärksten Kader seit langem,“ betonte Klaus Rademacher, „den hatte Thomas Lichtenthäler nicht zur Verfügung, das muss man fairerweise sagen, in der Liga gehören wir sicher zu den spielstärksten Mannschaften.“ Doch: „Wir können gegen jeden Gegner gewinnen. Aber auch gegen jeden verlieren.“

Letztgenanntes passierte dem FSV häufiger, als es sich die Verantwortlichen erhofft hatten. Warum lief es nicht so wie gewünscht? „Individuelle Fehler“ hat Klaus Rademacher ausgemacht. Aber auch enormes Verletzungspech. So hat zuletzt gegen den SV Rothemühle (2:2) die halbe Mannschaft gefehlt.

Das Rothemühle-Spiel, in dem der FSV ganz spät die 2:1-Führung schaffte, aber noch später den 2:2-Ausgleich kassierte, zeigte aber auch, wo noch Steigerungspotenzial vorhanden ist. Rademacher: „Vor allem in den Heimspielen. Da hätten wir sicherlich sechs Punkte mehr holen müssen.“ Hinzu kamen einige, völlig unnötig verlorene Spiele.

In der Rückrunde gilt es, gut aus den Startlöchern zu kommen und sich die Punkte, die auf ärgerliche Weise abhanden gekommen sind, zurückzuholen. „Wir müssen sicherstellen, dass wir nicht noch in Schwierigkeiten kommen,“ fordert Klaus Rademacher.

Die Spielergespräche sind im Gange und der FSV ist, so Klaus Rademacher, optimistisch, „den Kader halten“ zu können. Zur kommenden Saison sei es möglich, dass der Verein sich auf einzelnen Positionen verstärke. Außerdem seien drei, vier Jugendspieler da, die es einzubauen gelte: Marius Grebe, Lars Niederschlag und Philipp Quast.

Die aktuelle Mannschaft, so sie wieder komplett ist, sei in der Lage, noch eine passable Rückrunde zu spielen. Klaus Rademacher: „Das sind nicht mehr die Jungs von 20 Jahren, die sind jetzt alles gestandene Männer mit Mitte zwanzig. Sie müssen jetzt in die Räder greifen.“