Handball-Bezirksliga
Papierform spricht für HSG und SGA
11.03.2010 | 16:30 Uhr 2010-03-11T16:30:00+0100Kreis Olpe. Vor recht aussagekräftigen Aufgaben stehen am 20. Spieltag der Handball-Bezirksliga 6 die SG Attendorn-Ennest und die HSG Lennestadt-Würdinghausen.
HSG Lennestadt-Würdinghausen - HSG Hohenlimburg (Sonntag 17.30 Uhr, Auf'm Ohl in Meggen). Für die Kraß-Truppe geht es in diesem Spiel vorrangig darum, ihre Chance auf den aufstiebsberechtigten zweiten Tabellenplatz mit einem doppelten Punkgewinn zu festigen. Dazu haben die Lennestädter noch eine Rechnung aus dem Hinspiel offen, das mit 27:30 (12:15) in den Sand gesetzt wurde.
Auf den ersten Blick spricht die imponierende 17:1-Bilanz für die Kraß-Schützlinge. Da aber weiterhin die Langzeit verletzten Torsten Sonntag, Kristoffer Sobbeck, Steffen Hennrichs und Joker Holger Fleisch ersetzt werden müssen, die Gäste von der unteren Lenne in den letzten Partien mit den reaktivierten Verbandsliga-Oldies Isenberg und Singmann klare Siege über Werdohl II und Platte Heide feierten und damit selbstbewusst in Meggen erscheinen, ist Vorsicht geboten. „Das wird ein Kraftakt”, so Klaus Kraß.
VfL Platte Heide - SG Attendorn-Ennest (Samstag 19 Uhr, Bonifatius-Halle in Menden-Platte Heide). Auch hier spricht die Papierform für die SGA-Handballer. „Nach den Schlappen in Selbecke und gegen Ferndorf wollen wir natürlich zurück auf die Erfolgsbahn”,so Attendorns Trainer Wolfgang Münch, der dabei wieder auf seine Leitwölfe Fernholz und Lippe hofft, aber beiden bestensfalls nur Kurzeinsätze einräumt.
Da der Aufsteiger aus dem Mendener Vorort Platte Heide zuletzt beim 27:27-Remis in Linscheid Selbstvertrauen tankte und schon im Hinspiel den Hanseaten (33:31 für SGA) viel Kopfzerbrechen bereitete, fordert Wolfgang Münch 60 Minuten hohe Wachsamnkeit in der Awbwehr speziell gegen die VfL-Shooter Lotz und Cunnet sowie im Vorwärtsgang einen spielerisch überzeugenden Auftritt.
0mitdiskutieren