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Olper Mädchen Gegnerinnen im Spiel um Platz 3

23.03.2010 | 19:12 Uhr

Olpe. Die Enttäuschung war bei Sarah Wolfschläger unübersehbar, bei Laura Schneider dagegen überwog die Freude nach dem Ende der westdeutschen Volleyball-Meisterschaften der U18 in Detmold.

Die beiden jungen SFG-Damen, im Jugendbereich in Diensten des TV Hörde (Sarah) und von Bayer Leverkusen (Laura), hatten sich mit ihren Mannschaften bei den Titelkämpfen so viel vorgenommen.

Sowohl Hörde, das allerdings auf eine starke Mittelangreiferin verzichten musste, wie auch Leverkusen absolvierten ihre Vorrunde ohne Probleme. Auch das Viertelfinale war für Hörde nur Formsache, Leverkusen dagegen rang den Sieger der NRW-Liga, den SV Blauweiß Dingden, überraschend mit 2:1 nieder. „Das war richtig gut von uns”, freute sich Laura über den Sprung ins Halbfinale.

"Krass benachteiligt"

Während dann aber Leverkusen der Einzug ins Endspiel vom VC Essen-Borbeck (0:2) verwehrt wurde, haderte Sarah Wolfschläger nach dem unglücklichen 1:2 gegen Union Lüdinghausen mit dem Schiedsgericht: „Wir wurden krass benachteiligt.”

So standen sich die beiden Olper Mädels „nur” im kleinen Finale gegenüber. Hörde, einer der großen Favoriten, war noch vom Halbfinale gezeichnet und nach dem Aus ohne Motivation. „Die Luft war raus”, so Sarah, die entgegen ihrer Stammposition Diagonal in der Mitte ran musste. Lauras Bayer-Truppe holte sich mit viel Engagement und einem 2:0 Platz drei. „Wir wollten die Bronzemedaille”, stellte Laura den Unterschied zu Sarah nach dem Schlussakkord klar.

Saison lange nicht zu Ende

Für die beiden Olper Talente war damit zwar der Traum von der Teilnahme an den Deutschen Meisterschaften der U18 ausgeträumt. Dennoch ist für sie die Hallensaison noch lange nicht zu Ende. Laura fährt mit den Bayer-Mädchen zu den deutschen Titelkämpfen der U20 im Mai nach Bad Tölz, und auf Sarah als NRW-Kaderspielerin wartet ein Lehrgang in den Osterferien in Marl, der mit dem WVV-Cup gegen namhafte U18-Ländermannschaften und den Regionalligisten Werne abgeschlossen wird.

Schließlich will ihr Heimatverein SFG in der zweiten Aprilhälfte endlich die Relegation in die Regionalliga schaffen. Langeweile oder gar Entzug vom Volleyball kommen also gar nicht erst auf.

lup

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