Olpe muss erneut gegen einen Aufsteiger ran
19.08.2011 | 18:00 Uhr 2011-08-19T18:00:00+0200Olpe. Mit einem 1:1 startete die SpVg Olpe gegen den FSV Werdohl mittelprächtig in die Saison der Fußball-Westfalenliga.
Irfan Buz, Trainer der SpVg Olpe, fordert im ersten Auswärtsspiel beim TuS Witten-Heven - ebenfalls Aufsteiger - eine verbesserte Physis seiner Truppe, wenn bei den spielstarken Hausherren zumindest das Minimalziel, ein Punkt, herausspringen soll. Anstoß ist am Sonntag um 15 Uhr auf der Bezirkssportanlage am Haldenweg..
Denn die fehlende Balance über die vollen 90 Minuten war neben der unzureichenden Chancenverwertung auch Grund dafür, dass gegen Werdohl nach 60 Minuten eines klar überlegen geführten Spiels nur ein mageres 1:1 stand.
Allein der überragende SpVg-Torwart Christoph Sauermann vereitelte mit Glanztaten die totale Olper Pleite. Trainer Irfan Buz hofft auf Fortschritte, speziell bei David Ohm und Tecelli Yilmaz, die nach Klausur und Urlaub inzwischen voll im Saft stehen.
Ihr Einsatz ist in Heven auch von Anfang an nötig, da der Olper Trainer diesmal auf Thomas Rath mit einer Knieverletzung, Philipp Bredebach und eventuell Yasin Aktas verzichten muss.
Dazu kommt, dass Irfan Buz dem TuS Heven, den er beim 2:1-Überraschungscoup in Wattenscheid unter die Lupe nahm, großen Respekt zollt: „Das ist eine sehr kampf- und spielstarke Mannschaft mit Gardemaß, die in der Abwehr sehr kompakt steht.“
Inszeniert von Regisseur Volkan Kiral (früher Spieler bei Schalke 04 II, FC Kaiserslautern II, VfL Wolfsburg II, SF Lotte und SV Schermbeck) fährt sie Super-Konter über die Sturmspitzen Nyenhuis, Knapp und Mudric.
In der Tat verfügt der Aufsteiger TuS Heven gestützt auf Torwart Weusthoff sowie der mit den Westfalenliga-Akteuren Cetinbag, Hahn, Heinrich (alle Herbede) Witt und Krickhahn, beide ehemals Kornharpen, bestückte Kette über eine der besten Abwehren der Liga.
Derweil treiben Kapitän Kasumi, ein ehemaliger Spieler des TuS Wengern, und Ex-Profi Volkan Kiral das TuS-Spiel effektiv an.
Abzuwarten bleibt, wie sich die von Hans Bruch betreuten Hevener darstellen, wenn sie anders als in Wattenscheid das Spiel machen müssen. Es wird sich zeigen, ob der Kräfteverschleiß vom Mittwoch-Pokalspiel in Bockum-Hövel, wo sich der TuS erst in der Verlängerung und in Überzahl mit 3:1 durchsetzte, keine Spuren hinterlassen hat.
Doch Irfan Buz verfällt nicht in Spekulationen und fordert: „Wir müssen auf jeden Fall hinten gut stehen und diesmal mehr physische Balance und zwar über die vollen 90 Minuten an den Tag legen, wenn etwas Zählbares herausspringen soll.“
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