Neun gegen Neun bei Frauen-, C- und D-Kreisligen möglich

Hartmut Baßenhoff.
Hartmut Baßenhoff.
Foto: WP
Was wir bereits wissen
Wie der FLVW-Kreisvorsitzende, Joachim Schlüter, in unserem Interview in der Montagsausgabe bereits andeutete, gibt es in der kommenden Saison Reformen, die der Flexibilität des Spielbetriebs dienen sollen.

Kreis Olpe..  Am Donnerstagabend unterrichtetet der Kreisfußball-Ausschussvorsitzende, Hartmut Baßenhoff, die Vereine darüber, wie diese Änderungen aussehen. Bei der Reform handelt es sich sich um die Einführung des sogenannten „Norweger-Modells. Die Änderungen gelten für die Kreisligen C und D sowie für die Frauen-Kreisliga. Die Reform trat bereits am 1. Juli in Kraft und ist zunächst einmal auf die Saison 2015/16 beschränkt.

Hier die Reformen im Wortlaut:
1. Mannschaften können in den Kreisligen D (sofern gebildet) und C sowie in den Kreisligen der Frauen bis spätestens zum jeweiligen Meldeschluss des zuständigen Fußballkreises eine Mannschaft zur Teilnahme am Spielbetrieb im sogenannten „Norweger Modell“ mit 9 Spielern (einschließlich Torwart) melden oder eine bereits gemeldete Mannschaft für das Norweger Modell ummelden.

2. Mannschaften, die im „Norweger Modell“ gemeldet sind, nehmen am regulären Spielbetrieb teil, dürfen aber nur 9 Spieler gleichzeitig einsetzen.

3. Mannschaften, die gegen eine Mannschaft spielen, die zur Teilnahme im Norweger Modell angemeldet ist, dürfen in diesem Spiel ebenfalls nur mit 9 Spielern antreten.

4. Spiele im Norweger Modell finden auf Plätzen in Normalgröße statt. Alle anderen Regelungen bleiben hiervon unberührt, insbesondere auch die Bestimmungen zur Mindestzahl der Spieler und zum Auswechselkontingent.

5. Ein Wechsel zurück zur Teilnahme am Spielbetrieb mit 11 Spielern ist ausschließlich zum Beginn der nächsten Saison möglich; ein Wechsel zwischen den Teilnahmemodellen während der Saison ist nicht gestattet.

6. Mannschaften, die im Norweger Modell antreten, sind aufstiegsberechtigt. Steigen sie bei den Herren in die Kreisliga B bzw. bei den Frauen in die Kreisliga A oder Bezirksliga auf, ist dort aber eine Teilnahme nur mit normaler Spielerzahl möglich.

Die Wirkung des „Norweger Modells“ soll nach der Saison überprüft werden. Es besteht daher kein Anspruch darauf, in der folgenden Saison erneut mit reduzierter Spielerzahl anzutreten.