Nach der Gala muss Olpe in den Alltag zurückfinden
02.02.2012 | 16:45 Uhr 2012-02-02T16:45:00+0100
Olpe.(lup) Es ist nicht einfach für Michael Jürgens, den Trainer des Volleyball-Regionalligisten VC SFG Olpe, seine Damen nach der Galavorstellung gegen Köln im Liga-Alltag wieder auf Trab zu bringen. Die Euphorie danach war natürlich groß, und wenn seine Schützlinge am Samstag bei der SG FdG Herne antreten, gilt: keinen Gegner unterschätzen, die abstiegsbedrohten Gastgeberinnen haben bereits die SFG-Bezwinger Blauweiß Dingden und Allbau Essen je zwei Mal besiegt - mehr als nur eine Warnung.
Druck braucht sich die Jürgens-Truppe auch nicht wegen der Tabellensituation zu machen: der erste Platz ist an Köln vergeben, und Platz zwei bis vier sind relativ egal. An die Aufstiegsspiele zur neu einzurichtenden 3. Liga sollte man gar nicht erst denken, befreites Aufspielen ist angesagt.
In der Verbandsliga reist SFG II zum TV Werne II. „Wir wollen den Trend des letzten Spiels fortsetzen“, baut Marx seine Truppe auf. Für Werne ist die Saison als Dritter der Liga (14:8) gelaufen.
Der Sonntag ist der Jugend vorbehalten. In der ersten von zwei Qualifikationsrunden vor den NRW-Titelkämpfen wollen die weibliche U13 und U16 von SFG ihren Vereinskolleginnen der U14 folgen und das Ticket für die nächste Runde lösen. In Waltrop trifft der jüngste SFG-Nachwuchs neben den Gastgeberinnen auch auf den SV Blauweiß Dingden. Platz zwei, nötig fürs Weiterkommen, ist möglich.
Schwer wird es für die von Josef Basch behutsam aufgebaute U16 gegen Gastgeber TB Höntrop, Jahn Königshardt und Bayer Dormagen. Die sechs Gruppensieger sind weiter, dazu die fünf besten Zweiten.
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