Mit Marius Schneider geht ein großer Kapitän von Bord

Manfred Arns und Michael Kinkel, die 1. Vorsitzenden von RW Hünsborn, verabschieden Marius Schneider.
Manfred Arns und Michael Kinkel, die 1. Vorsitzenden von RW Hünsborn, verabschieden Marius Schneider.
Foto: WP
Was wir bereits wissen
Was den Abschied deutlich erleichterte, war eines: Marius Schneider bleibt Rot-Weiß Hünsborn erhalten. Zwar nicht mehr als Spieler, aber in verantwortlicher - und verantwortungsvoller - Position. Als sportlicher Leiter.

Hünsborn..  Seit Dezember übt Marius Schneider dieses Amt als Nachfolger von Peter Becher aus. Nun wird er sich diesen Aufgaben nicht mehr neben dem Fußball, sondern als „Fußball-Ruheständler“ widmen.

Am Freitag, vor dem Landesligaspiel gegen den FC Lennestadt (1:2), verabschiedete ihn der Vorstand von Rot-Weiß Hünsborn somit nicht ganz. Aber von ganzem Herzen kamen die Lobesworte. Kein Zweifel: Marius Schneider hat die Würdingung, die ihm auf dem Spielfeld vor versammeltem Publikum widerfuhr, verdient.

Höhepunkt Landesliga-Aufstieg

Denn seine Vereinstreue ist bespielhaft. 28 Jahre gehört er Rot-Weiß Hünsborn an, 16 Jahre der ersten Mannschaft, davon zehn als Kapitän. Er gewann dreimal den Gemeindepokal auf dem Feld und viermal den in der Halle und wurde Kreispokalsieger. Doch alles überstrahlt der Landesliga-Aufstieg mit der ersten Mannschaft 2009/10 unter Trainer Andreas Wieczorek.

Einen „Supertypen“ nannte ihn Manfred Arns, der gemeinsam mit Michael Kinkel den Vorsitz bei RW Hünsborn bekleidet. Einen „Leader“ zudem. Was nicht nur sein Kapitänsamt untermauert, sondern auch sein Amt als Co-Trainer von Andreas Waffenschmidt. In der 56. Minute im Spiel gegen den FCL war’s dann so weit: Marius Schneider machte Platz für Christian Salzmann.

Verabschiedet wurde auch Lukas Bommer, der 2014 kam und nun zur SpVg Niederfischbach wechselt, sowie Marcel Becker Richtung TuS Erndtebrück.

Drei Spieler der Zweiten hören auf

Dreimal hieß es „auf Wiedersehen“ bei der II. Mannschaft, amtierender und äußerst souveräner Meister der Fußball-Kreisliga C2. Lukas Rasche hört nach sieben Jahren aus beruflichen Gründen auf, Dominik Clemens nach fünf Jahren. Er wird Betreuer.

Das ist alles nichts gegen Christian Schönauer. Der hat 26 Jahre im Löffelberg-Verein auf dem Buckel, spielte 13 Jahre in der Zweiten von RW Hünsborn, davon sechs als Kapitän. Christian Schönauer wird künftig im Betreuerstab und in der Altliga aktiv sein.