Letzter Test vor den Deutschen Meisterschaften

Christel Dörschl hat das Podium im Visier.
Christel Dörschl hat das Podium im Visier.
Foto: WP
Was wir bereits wissen
Wenn am Sonntag in Recklinghausen die Leichtathleten aus den Landesverbänden Westfalen, Nordrhein und Rheinland ihre Westdeutschen Meister der Männer und Frauen küren, darf natürlich der Kreis Olpe nicht fehlen.

Kreis Olpe/Recklinghausen..  Sowohl die SG Wenden wie auch der Skiclub Olpe werden je ein Quartett vor Ort haben. Während allerdings die Läufer im traditionell roten Dress ausschließlich in Einzeldisziplinen starten, werden die U20-Mädels aus Olpe einen weiteren ernsten Test vor den nationalen Titelkämpfen zwei Wochen später in Nürnberg durchführen.

Über 1500 Meter der Männer wird ein Trio aus Wenden mit unterschiedlichen Ambitionen ins Rennen gehen. In der Meldeliste wird Simon Huckestein, dem zudem auch noch die DM-Norm fehlt, zwar an dritter Stelle geführt, doch er hat nicht den Titel und auch nicht primär die Norm für Nürnberg im Auge: „Ich habe seit vier Wochen Probleme mit der Ferse und werde vor Sonntag noch einen Testlauf vornehmen. Wenn die Probleme bleiben, wird ein Start in Recklinghausen keinen Sinn machen.“ (wir berichteten).

Mit der DM-Norm über 800 Meter in der Tasche steht Florian Herr an der Evolvente für die 1500 Meter. Für ihn wird es noch einmal ein echter Härtetest vor den „Deutschen“.

U20 des Skiclubs Olpe auf Platz zwei

Marco Giese wiederum, der in diesem Jahr enorm zugelegt hat, war zwei Wochen gesundheitlich angeschlagen. „Schwer zu sagen, was er am Sonntag leisten kann“, so Trainer Egon Bröcher zu den Aussichten seines Youngster. Das Podium im Visier hat Christl Dörschel über 5000 Meter. Als Zweite der Meldeliste sitzen ihr aber einige gleichwertige Konkurrentinnen im Nacken.

Mit ihrer Zeit von 46,97 Sekunden stehen die U20-Mädchen des Skiclubs Olpe in der Frauenwertung derzeit auf Platz 11 der DLV-Jahresbestenliste und auf Platz zwei bei der U20 bundesweit.

In der Meldeliste für Recklinghausen dagegen werden sie „nur“ auf Position sechs geführt – und das belegt die Leistungsdichte in Westdeutschland, dem Zusammenschluss dreier Landesverbände.

„Wir arbeiten weiterhin an unseren Wechseln, müssen aber auf Sophia Werthenbach, die eine Bank ist, verzichten.“ Doch für SCO-Trainer Karl-Heinz Besting ist das kein Problem: „In Nürnberg wird sie dabei sein. Und wir müssen auch mal den Ernstfall proben, wenn eine der schnellsten aus dem Quartett ausfällt.“