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Handball-Bezirksliga

Lennestadt/Würdinghausen scheidet erstmal aus dem Titelrennen aus

24.01.2010 | 19:53 Uhr

Lennestadt. Mit 30:33 (12:12) kassierte Handball-Bezirksligist HSG Lennestadt-Würdinghausen überraschend beim Kellerkind VfL Platte Heide seine dritte Auswärtsschlappe in Folge und fiel auf Rang fünf zurück.

Diese ernüchternde vierte Saisonschlappe der HSG Lennestadt-Würdinghausen, die damit erst einmal aus dem Titelrennen ausgeschieden ist, ist nicht an der Spielstärke der Gastgeber festzumachen, sondern vorrangig am mangelhaften Auftritt der Lennestädter, was mehrere Gründe hatte.

So mussten die Gäste neben dem Langzeit verletzten Steffen Hennrichs, wie meist auswärts, auf die Dienste ihrer Routiniers Schneider-Bickmann, Arens und Fleisch sowie auf den Sportlichen Leiter Klaus Kraß verzichten, der zurselben Zeit die Zweite zum 22:20-Erfolg beim TuS Ferndorf III dirigierte.  Erschwerend kam hinzu, dass Spielertrainer Torsten Sonntag in der zweiten Minute mit Bänderriss ausfiel.

Doch dank des starken Torhüter-Duos Berghoff und Müller-Habbel sowie dem überragenden Fabian Sobbeck, einziger Lichtblick im Angriff, durften die Lennestädter in dieser ausschließlich von Kampf und vielen technischen Fehler auf beiden Seiten geprägte Partie bis zum 21:20 (46. Minute) auf etwas Zählbares hoffen.  Als dann nach Oliver Christen (37.) auch noch Kristoffer Sobbeck nach Gerangel mit Angelo „Rot” sah und damit die HSG-Bank leer war, schaffte Platte Heide dank der Wurfkjraft von Cunnett (10), Lotz und Merkovsky (je 5) über 29:27 den umjubelten 33:30-Sieg.

„Schmerzlicher als diese fraglos ärgerliche Schlappe ist die schwere Verletzung von Torsten Sonntag, bei dem alle Bänder im Fußgelenk gerissen sind. Er fällt uns mindestens zwei Monate aus,” so Klaus Kraß untröstlich.

HSG Lennestadt/Würdinghausen: Berghoff, Müller-Habbel; F. Sobbeck (12/2), Greißner (5), Hebbecker, Rölle (je 3), Kr. Sobbeck (3/2), Christen, Simon (je 2) und Sonntag. 

Mit dem hart erkämpften 22:20-Sieg beim TuS Ferndorf III errang Handball-A-Ligist HSG Lennestadt-Würdinghausen II zwei wichtige Zähler und trat damit seinen Abstiegsrang an den TV Schmallenberg ab. Gestützt auf Torwart Routinier Steffen Baumhoff und angetrieben vom überragenden Simon Hofrichter zeigten die HSG-Youngster einen kämpferisch starken Auftritt und drehten im Finish gegen die körperlich hoch überlegenen Gastgeber einen 13:16-Rückstand noch in einen 22:20-Sieg um.

HSG Lennestadt/Würdinghausen II: Baumhoff; S. Hofrichter (8), F. Beste (5), Heimes (4/3), L. Hofrichter (3), Berg (2), von Rüden, Zimmermann, Schulte und Behle.

Klaus Dephilipp

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