Lennestadt/Würdinghausen lässt sich nie abschütteln

HSG Lennestadt/Würdinghausen freut sich über ein verdientes 34:34 gegen den TV Olpe.
HSG Lennestadt/Würdinghausen freut sich über ein verdientes 34:34 gegen den TV Olpe.
Foto: WP
Was wir bereits wissen
Voll auf ihre Kosten kamen die Fans beim 34:34 (14:15) im Handball-Derby der Kreisliga zwischen der HSG Lennestadt/Würdinghausen und dem TV Olpe. Siebenmeter, Zeitstrafen, Holztreffer und eine rote Karte gegen den Lennestädter Lucas Beul nach der dritten Zeitstrafe. Es wurde alles geboten.

Olpe..  Die unterschiedlichen Tabellenstände beider Rivalen war nicht festuustellen. So gesehen war es eine Ernüchterung für die favorisierten Kreisstädter. Großer Rückhalt der HSG waren die Torhüter Robin Cramer und Dominik Krengel, doch der Olper Keeper Sebastian Teschner stand den HSG-Duo nichts nach und hielt viele Freistellungen.

„Die Mannschaft hat sich den Punkt redlich verdient. Vor allem in der zweiten Halbzeit war die Bewegung ohne Ball besser“, stellte HSG-Interims-Trainer Boris von Rüden fest.“

Bis in die Schlussphase führte der TV Olpe. Doch Felix Beste (58.) schaffte mit einem verwandelten Siebenmeter den nicht mehr für möglich gehaltenen 34:34-Ausgleich. Die Olper hatten mit Wael Horri, Niklas Stahl und Ingo Schmeer die besseren Einzelspieler, doch die Gastgeber ließen sich nie abschütteln. Durch einen Doppelpack von Wael Horri führte der TVO schnell mit 6:3, doch kam die HSG immer wieder heran. „Wir haben zu viele Chancen liegen lassen. So kann man natürlich nicht gewinnen“, befand der Olper Spielmacher Ingo Schmeer.

HSG: Krengel, Cramer; Bartels, Theis (6), Schmidt (4), Beul (5), Berg (4), Hofrichter (4), Beste (6), Schulte (3), Hofrichter (2), von Rüden. - TV Olpe: Teschner; Horri (12/1), Schmeer (5/1), Ditzell, Stahl (7), Krawitz (4), Leistenschlag (1), Zeppenfeld, Dominik Wentzek (3), Philip Eich (2).