Kreisduell LWL gegen Ottfingen nach Neu-Listernohl verlegt

Angeschlagen: Denis Pachutzki, SC LWL.
Angeschlagen: Denis Pachutzki, SC LWL.
Foto: WP
Was wir bereits wissen
Beim SV Ottfingen hat es Anfang der Woche ein kleines Fußballwunder gegeben. Nur wenige Tage nach dem Wintereinbruch und dem Spielausfall gegen Niederschelden ist der Kunstrasenplatz „am Siepen“ seit Dienstag wieder grün.

Neu-Listernohl..  Davon konnte Ottfingens Ex-Trainer Jörg Rokitte unter der Woche nur träumen. „In Weltringhausen sieht es nicht gut aus“, berichtete der Übungsleiter des Bezirksliga-Aufsteigers SC LWL 05. Auch am Freitag hätte auf dem sandverfüllten Kunstrasenplatz auf der Höhe zwischen Windhausen und Lichtringhausen nicht gespielt werden können. Deshalb wurde das Kreisduell dann auch nach Neu-Listernohl verlegt.

Eine Sorge ist Jörg Rokitte also los. Aber das war nicht das einzige Fragezeichen für den erfahrenen Coach.

Der LWL-Trainer, der im Sommer zum VSV Wenden wechselt, wird wohl erst kurzfristig wissen, wie sein Kader am Sonntag aussieht. Das liegt nicht nur an den angeschlagenen Spielern wie Marius Ockenfels oder Denis Pachutzki. Thomas Jantz kann wegen seiner Knieprobleme auf keinen Fall eingesetzt werden und muss wohl operiert werden. Wenigstens kehrt der beim 0:3 gegen Salchendorf berufliche fehlende Huseyin Inal in den Kader zurück.

Baustelle

Die größte Baustelle für Jörg Rokitte sind die A-Jugendspieler. Noch weiß der LWL-Trainer nicht, ob ihm Moritz Kümhof, Nicolas Herrmann oder Michael Aspelmeyer am Sonntag gegen den SV Ottfingen zur Verfügung stehen.

Das sind alles andere als gute Voraussetzungen vor dem Duell der beiden Kellerkinder, in dem es um so viel geht. Denn der Verlierer bleibt erst einmal in der Abstiegszone der Bezirksliga 5 hängen.

Da hat es Ottfingens Trainer Mounir Saida wesentlich einfacher. Die personelle Situation der Elf vom Siepen hat sich gegenüber dem zuletzt ausgefallenen Niederschelden-Heimspiel nicht geändert. Schon da wären die zuvor gesperrten Timo Halbe, Dennis Weller und Andreas Weber wieder zur Mannschaft gestoßen.

LWL schon Freitag in Gerlingen

SVO-Trainer Mounir Saida schätzt Gastgeber LWL ähnlich ein wie den SC Drolshagen. „Das ist eine sehr kompakte Mannschaft“, erwartet der Gästetrainer ein „intensives Spiel“. Auf einen Leckerbissen sollten sich die Zuschauer „in der gegenwärtigen Situation beider Mannschaften“ nicht einstellen.

Gegenüber dem Hinspiel „müssen wir einiges besser machen“, weiß Mounir Saida. Da machte der Aufsteiger aus einer Chance das 1:0-Siegtor. Den entscheidenden Treffer schoss Thomas Jantz.

Das nächste Bezirksligaspiel des SC LWL 05 beim Tabellenführer FSV Gerlingen wird übrigens schon am kommenden Freitag um 19 Uhr unter Flutlicht am Bieberg angepfiffen.