Klingt wie Klatsche, ist aber keine

Sarah Wolfschläger.
Sarah Wolfschläger.
Foto: WP
Was wir bereits wissen
Das 0:3 (13:25, 19:25, 7:25) beim SV Blauweiß Dingden in der 3. Liga hört sich nach einer fürchterlichen Klatsche für die Volleyballerinnen des VC SFG Olpe an.

Olpe/Dingden..  Doch ganz so kann man das Geschehen am Niederrhein nicht bewerten, auch wenn sich die SFG-Damen zumindest im Bereich der Annahme selbst in die Pflicht nehmen müssen.

„Die Annahme war heute suboptimal, da musste Sarah weite Wege gehen“, sah SFG-Trainer Michael Jürgens ein Hauptübel im Spielaufbau und stellte sich vor allem vor seine Mannschaftskapitänin und Zuspielerin Sarah Wolfschläger. Sie spielt sonst Diagonal.

Dazu kam auch dieses Mal wieder der Knackpunkt, keine seiner beiden geplanten Zuspielerinnen an Bord zu haben. Die junge Mutter Tina Kubina kann zu den Auswärtsspielen nicht mitfahren und Louise Seidls gesundheitlicher Zustand ließ einen Einsatz noch nicht zu.

Der erste Durchgang war nach dem 13:25 schnell abgehakt. „Wir haben uns im zweiten Satz richtig rangekämpft, auch wenn es nicht gereicht hat“, blickte Sarah Wolfschläger auf einen möglichen Wendepunkt zurück.

Für die Vollblut-Volleyballerin geht aber nicht die Welt unter: „Jetzt erst recht, nur nicht den Kopf hängen lassen.“ Und sie blickt schon auf das erste Heimspiel voraus - gegen den scheinbar souveränen Tabellenführer RC Sorpesee. „Wenn wir komplett sind, bin ich durchaus zuversichtlich. Wir können auch anders“, so Sarah Wolfschläger. Aus solchem Holz sind Kämpfernaturen geschnitzt. Zumal das Schlusslicht SFG drei, vier Mannschaften davor in der Tabelle in Schlagdistanz sieht.

SFG: Kristin Bürger, Caro Clemens, Julia Feldmann, Anna Harnischmacher, Anja Kempny, Nicole Laskowski, Laura Schriewer, Sarah Wolfschläger, Michelle Langer.