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Kirchhundem hofft auf Heimvorteil gegen Attendorn

06.11.2009 | 21:20 Uhr

Kirchhundem. Ein Derby von besonderer Güte erwartet die Zuschauer am Sonntag um 14.30 Uhr an der Kirchhundemer Heitmicke.

Mit dem FC Kirchhundem und Ex-Landesligist SV 04 Attendorn stehen sich zwei Mannschaften der unteren Ränge in der Fußball-Bezirksliga 7 gegenüber, die beide möglichst einen Dreier landen müssen, um aus den Tiefen der Tabelle herauszukommen.

Dabei haben es die Hansestädter mit elf Punkten etwas leichter als die Gastgeber mit nur sieben Punkten. FC-Trainer Friedhelm Sasse ist aber recht zuversichtlich, auch wenn die letzten zwei Spiele verloren gingen. Dabei war auch die 0:7-Klatsche gegen den SC Plettenberg. Das letzte Spiel gegen Hellas Lüdenscheid ging unglücklich erst in der Nachspielzeit verloren.

„Wir wissen, dass wir es gegen Attendorn schwer haben. Die spielen augenblicklich unter ihren Möglichkeiten. Doch Bange machen gilt nicht: Wir werden schnell und gezielt nach vorne spielen, vielleicht hilft uns unser Heimvorteil, die Punkte in Kirchhundem zu behalten. Die fußballerische Qualität dazu haben wir, nur sollten wir diese öfter abrufen”, fordert FC-Coach Friedhelm Sasse, der in dem wichtigen Spiel auf Muja Bajgora, Stefan Fischer, Torwart Christoph Göbel und erneut Steffen Adler verzichten muss. Carsten Hofmann fehlt aus beruflichen Gründen.

Nach dem 3:2-Erfolg gegen den VfK iserlohn ist bei den Hansestädtern die Stimmung gut. „Auch wenn der Sieg auf wackeligen Füßen stand, half er uns, unser Selbstvertrauen aufzubauen. Es würde passen, wenn wir in Kirchhundemnachlegen könnten, zumal die Mannschaft unter noch größerem Druck steht als wir. Mit Werner, Gerguri und Ntritsos verfügt Kirchhundem über Spieler, die sehr gefährlich sein können. Wir fahren mit Respekt nach Kirchhundem, aber ohne Angst”, beschreibt SV 04-Trainer Jens Selter die Lage. Hinter Thomas Tkocz, Christian Schulte und Florian Hasenau steht noch ein Fragezeichen. Sebastian Bock ist wieder dabei.

Günter Klandt

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