Kalli Menne und SV Serkenrode beenden Zusammenarbeit zum Saisonende
30.11.2009 | 19:01 Uhr 2009-11-30T19:01:01+0100Serkenrode. Der Zufall will es, dass Kalli Menne (44) an ein und demselben Tag zwei Runden geben muss: Eine auf seinen Geburtstag und einen auf seinen Ausstand als Trainer des Fußball-A-Kreisligisten SV Serkenrode.
Am Saisonende, so kamen Menne und Vorstand überein, wird ein Strich unter vier Trainerjahre gezogen. Es waren auch die sportlich erfolgreichsten des Vereins aus dem Nordkreis. Denn in Kalli Mennes Ägide fielen die sensationelle Meisterschaft in der Kreisliga A1 und im Jahr drauf die Qualifikation für die Eingleisige A-Liga. Dort belegt der Verein einen guten fünften Platz, und das trotz eines enormen Verletzungspechs.
Trotzdem: Vier Jahre sind viel im Fußball. Genau so lange hatte zuvor Thorsten Otte beim SV Serkenrode gearbeitet, was für Kontinuität bei diesem Verein spricht. Herbert Schmidt-Holthöfer, 1. Vorsitzender: „Ich will nicht sagen, die Luft ist raus, aber bei solchen Erfolgen sollte man sehen, dass man den richtigen Zeitpunkt findet. Und es ist besser, jetzt im Erfolg diese Entscheidung zu treffen.”
Top-Torjäger in der Meistersaison
Der Trainer selbst sei auf den Vorstand zugekommen, „ob wir nach vier Jahren nicht doch mal einen Wechsel überlegen sollen,” berichtete Herbert Schmidt-Holthöfer, „wir haben ihn ja schon im letzten Jahr überreden müssen, weiterzumachen.”
Dabei stand Menne zu jenem Zeitpunkt voll im Saft, schoss mit über 40 Jahren in der Meister-Saison noch zwanzig Tore. Heraus kam schließlich ein Kompromiss: Menne machte nicht mehr den Spielertrainer, sondern nur noch den klassischen Coach. Herbert Schmidt-Holthöfer: „Darauf sind wir gern eingegangen, auch aufgrund seiner erheblichen Verdienste.”
Damit meint Schmidt-Holthöfer vor allem, dass Kalli Menne „den SV Serkenrode spielerisch weitergebracht” hat. Als Menne kam, kickten die Serkenroder noch auf Asche, ein Jahr darauf kam der Kunstrasen und die Umstellung darauf gelang vortrefflich.
Nachfolger soll vor Weihnachten präsentiert werden
Weil die Würfel früh gefallen sind, hat der SV Serkenrode viel Zeit, einen Nachfolger zu finden. Doch Herbert Schmidt-Holthöfer schränkt ein: „Ich schätze, dass die halbe A-Kreisliga den Trainer wechselt, dass viel Bewegung da herein kommen wird. Bis Weihnachten können wir uns nicht Zeit lassen.” Den Serkenrodern schwebt aber, wie Schmidt-Holthöfer verriet, „wieder eine Spielertrainer-Lösung” vor.
09:44
Super. Guter Verein--guter Spielertrainer.
Viel Erfolg an
Daniel Roland
12:10
also ich finde dirk deichmann ist der richtige für diesen job. er is konsequent und probiert auch viel neues aus und vor allem kommt er mit den jungen spielern klar....
09:36
ach hört mir auf....
dirk deichmann macht das, der is eh der geiste
15:28
Als wenn der kemper das machen würde ich bitte dich....ich wär dafür wenn das schmit-holthöfer macht als spieler traniner
15:04
Nachfolger wird der jetzige Trainer von Oberelspe !
23:59
hoffentlich wird es dirk deichmann....