„Kalla“ Kiewittund der Schnee

Kennen sie noch Karl-Heinz Kiewitt? Der nur „Kalla“ genannte Fußballer war vor vielen Jahren ein gefürchteter Stürmer beim SV Ottfingen.

Weil Angreifer Kiewitt sich zumeist im gegnerischen Strafraum aufhielt, war der kompakte Torjäger damals der meistfotografierte Ottfinger Spieler.

Später lehrte „Kalla“ Kiewitt kurzzeitig Rot-Weiß Lennestadt das Fürchten und schoss 1994 den damals von Horst Bertram trainierten Hasper SV in der Verlängerung in die Oberliga.

Die Rot-Weißen verdauten die unglückliche Niederlage im Lüdenscheider Nattenberg-Stadion schnell und machten es Haspe wenig später nach.

Jetzt ist Kalla Kiewitt als Trainer beim Fußball-Bezirksligisten TSG Herdecke (Staffel 6) zurückgetreten, mit einer bemerkenswerten Begründung.

„Sobald draußen etwas Schnee liegt, es nass und kalt ist, kommen die ja schon nicht mehr“, bemängelte der scheidende TSG-Coach die fehlende Einstellung einiger Spieler. Ein Spruch, der auch vom legendären Ottfinger Trainer Werner Schumacher hätte stammen können.

Martin Droste