Isabel siegt im heißen Sand in Montpellier

Montpellier..  Isabel Schneider und ihre Partnerin Teresa Mersmann haben das „Western European Volleyball Zonal Association-Turnier“ in Monz´pellier (Frankreich) gewonnen. Es war der zweite internationalen Turniersieg in diesem Sommer.

Isabel Schneider und Theresa Mersmann starteten locker gegen Chamereau/Sarpaux aus Frankreich mit 2:0 (21:12,21:12) in das Turnier. Auch das zweite französische Duo Adelin/Lusson war beim 2:0 (21:18,21:12) kein Stolperstein.

Titelverteidigerinnen echter Prüfstein

Als ein echter Prüfstein erwiesen sich im Viertelfinale die Vorjahressiegerinnen von der iberischen Halbinsel, Lobato/Soria. Als Visitenkarte brachten sie einen starken 5. Platz vom FIVB open aus Prag mit. Doch der knappe Verlust des ersten Durchgangs (20:22) brachte die beiden jungen Deutschen nicht in Verlegenheit. Selbst ein 1:5-Rückstand im zweiten Durchgang sollte nichts heißen. „Da starteten wir eine echte Aufholjagd“, berichtet das Erfolgs-Duo auf seiner Homepage. Das Vertrauen in die eigene Stärke brachte sie in die Erfolgsspur zurück und führte mit 21:17 zum Satzausgleich. Das 15:12 im Tie-Break bedeutete: Halbfinale. Und wieder gegen Frankreich. Und wieder ein recht deutliches 2:0 (21:18,21:14), dieses Mal unterlagen Giaoui/Cazalet. Das Finale war erreicht.

Gelungene Revanche für Dresden

Mit der Partie gegen Victoria Bieneck und Julia Großner vom VC Olympia Berlin gab es nicht nur einen internen deutschen Vergleich, sondern zugleich eine Neuauflage des Halbfinals aus Dresden. Dort behielten die Berlinerinnen mit 2:1 knapp die Oberhand. Doch dieses Mal rückten die Schützlinge von Trainer Holthausen mit einem 2:0 (21:16,21:19) die Maßstäbe wieder zurecht, liegt doch das für Bayer 04 Leverkusen startende Paar in der derzeitigen DVV-Rangliste ebenfalls mit Platz 6 knapp vor den Berlinerinnen.

Punkte ja, aber kein Geld

Insgesamt erweist sich Montpellier als ein gutes „Pflaster“ für Mersmann/Schneider, auch wenn es dort keinen Cent für den Turniersieg gab. „Die Freude über die dritte Medaille und das zweite Gold innerhalb von drei Wochen war riesig. 280 wichtige Weltranglistenpunkte können wir durch den Sieg auf unserem Punktekonto verbuchen, auf unserem Geldkonto hingegen keinen Cent. Grund hierfür ist, dass bei den WEVZA-Turnieren kein Preisgeld ausgeschüttet wird“, erklärt Isabel Schneider auf ihrer Homepage.