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Isabel Schneider setzt ihre junge Karriere "in den Sand" Ottfingerin hofft nach DVV-Lehrgang auf Teilnahme an Beachvolleyball-EM in Griechenland

17.07.2008 | 17:26 Uhr

Ottfingen. (lup) Als Isabel Schneider aus Ottfingen vor den Sommerferien Post vom DVV erhielt, glaubte sie ihren Augen nicht zu trauen. ...

... Eine Einladung zum Beach-Lehrgang nach Kiel mit der Zielsetzung, zwei Teams der U-18 für die Ende August in Griechenland stattfindenden Europameisterschaften zu bilden.

Nach dem erneuten Gewinn der NRW-Meisterschaft im Frühsommer und der damit verbundenen Qualifikation für die "Deutschen" dauert der Höhenflug der 17-Jährigen weiter an.

"Schon die Einladung traf mich ziemlich unvorbereitet, so dass ich am Anfang der Sommerferien ohne weitere Erwartungen an die Ostesee fuhr. Ich wollte einfach nur lernen", konnte Isabel die Freude kaum verbergen und meldete natürlich keine Ansprüche an. Unter der Leitung der Bundestrainerin Silke Lüdicke mussten aus dem neunköpfigen Kader zwei Teams gebildet werden, die die deutschen Farben dann am Mittelmeer vertreten sollen.

Von den neun Mädels waren während des Lehrgangs bald drei gesetzt, zwei weitere "stritten" um den vierten Platz. Und die Wahl fiel schließlich auf Isabel. Doch mit der Berufung in den Nationalkader ist eine Teilnahme an der EM für Isabel und ihre Partnerin auf Bundesebene, Christina Aulenbrock aus Niedersachsen, im Vorjahr deutsche Meisterin bei den U-17, noch nicht gesichert.

"Bei der EM kann grundsätzlich nur je ein nationales Team starten", erläutert Isabel, doch in den letzten Jahren konnte das 24er-Feld nicht ausschließlich von verschiedenen nationalen Verbänden besetzt werden. Und da haben die deutschen Beach-Mädchen in den Vorjahren international ganze Arbeit geleistet, so dass ihnen bei der Besetzung mit einer zweiten Mannschaft Priorität eingeräumt wird.

Und darin sieht auch Isabel ihre Chance für die EM, die sie als "fifty-fifty" sieht. Und sollte es nicht klappen, bleibt immer noch eine Möglichkeit: "Unsere Trainerin wird alles versuchen, uns auch als Zuschauer und Fans mitzunehmen." Verdient hätte sie es allemal - Isa für Deutschland, ein Sommermärchen.

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