Das aktuelle Wetter NRW 12°C
Kreis Olpe

Im "Hensel-Stadion" soll es einen "ganz anderen Kiersper SC" geben

12.09.2008 | 18:41 Uhr

FC Lennestadt - Kiersper SC (Sonntag, 15 Uhr). (ru/tom) Im dritten Heimspiel nach dem Aufstieg will die Elf von Friedhelm Vormweg gegen Kierspe den ersten "Dreier" vor eigenem Publikum einfahren.

Wohin geht die sportliche Reise beim Landesliga-Aufsteiger FC Lennestadt? Nach dem Auftaktsieg in Grevenbrück war die Fußballwelt noch in Ordnung. (WR-Foto: van de Wall)

Zuletzt kehrte Lennestadt mit einem Teilerfolg aus Lüdenscheid heim. Trainer Friedhelm Vormweg: "Die Jungs haben da meine Marschrichtung nur teilweise befolgt. Zunächst lief doch vieles daneben. Später haben wir das Spiel dann aber doch in den Griff bekommen und hätten zum Schluss sogar gewinnen können. Unter dem Strich bin ich dann aber doch mit dem Punkt zufrieden".

Am letzten Sonntag hat "Spiri" Vormweg Kierspe beim 0:7-Debakel gegen den TuS Erndtebrück II beobachtet. "Im Nachhinein hätte ich mir gewünscht, die ganze Mannschaft wäre mitgefahren und hätte sich das angesehen. Die Spielweise der Erndtebrücker war ein Anschauungsunterricht. Da hätte jeder noch was lernen können".

Doch der FCL-Trainer war nicht in erster Linie gekommen, um sich die Zweitvertretung des NRW-Ligisten anzuschauen. Ob Vormweg aber das wahre Gesicht von Kierspe hat, darüber ist er sich noch nicht im Klaren. "Ich werde meiner Mannschaft sagen, dass das 0:7 kein Gradmesser gewesen ist. Die werden bei uns ganz anders auftreten", so der Coach weiter.

Das Personal, das für ein Erfolgserlebnis sorgen soll, ist das gleiche wie in der Vorwoche in Lüdenscheid. Ob Refki Elshani spielen kann, steht noch in den Sternen. Er plagt sich mit einer Leistenverletzung herum. Markus Kny ist wieder einsatzfähig und soll wie Michael Holterhoff, der ebenfalls lange verletzt war, in der zweiten Mannschaft Spielpraxis sammeln.

Gästetrainer Roland Golombeck ist mit seiner Mannschaft in dieser Woche auf Ursachenforschung für das 0:7 gegen Erndtebrück gegangen. "Ich kann nach so einem Spiel nicht mit dem Knüppel draufhauen, sondern muss die Aufarbeitung mit Sinn und Verstand angehen", erklärt der Coach. "Wichtig ist, dass wir die Verunsicherung nicht mit nach Lennestadt nehmen." Im Hensel-Stadion gehe es in erster Linie darum, "dass hinten bei uns die Null steht". Golombeck: "Gegen Rothemühle ist uns das nach zuvor fünf Gegentoren ja auch gelungen."

Den Aufsteiger beobachtet hat der KSC-Trainer bei RW Lüdenscheid (1:1). "Moritz Thöne hat viel Dampf im Mittelfeld gemacht, und auch Fabian Baumhoff ist einer dieser entscheidenden Spieler, die wir aus dem Spiel nehmen müssen."

Personell werde es auf jeden Fall Veränderungen geben. "Wie die aussehen kann ich erst nach dem Abschlusstraining sagen", so Roland Golombeck. "Sicher ist nur, dass wir einen ganz anderen KSC sehen werden."

Facebook
 
Kommentare
Trackbacks

Die Trackback URL zu diesem Artikel ist: http://www.derwesten.de/services/trackbacks/article/1166259/create

Umfrage

Schafft die SpVg Olpe den Klassenerhalt in der Fußball-Westfalenliga?

 
Aktuelle Fotos und Videos
RWE-WinterCup 2012
Video
Video
Soester Silvesterlauf 2011
Bildgalerie
Laufen
Aus dem Ressort
Olper Abstieg nach 1:2 gegen Wickede besiegelt
Fußball-Westfalenliga
Es war 17.10 Uhr. Da ließen sich die Fußballer der SpVg Olpe gestern erschöpft und tief traurig auf den Rasen des Kreuzbergstadions fallen. Denn da war die 1:2 (1:1)-Niederlage und damit der Abstieg der Olper aus der Westfalen- in die Landesliga nach exakt vier Jahren und zehn Tagen besiegelt.
Finnentrop/Bamenohl gewinnt „das wichtigste Saisonspiel“
Landesliga-Derby gegen...
Wichtige Punkte für den Klassenerhalt fuhr die SG Finnentrop/Bamenohl beim 2:1 (0:0) Heimsieg im Kreisderby gegen RW Hünsborn. Man sah förmlich, wie angespannt die Nerven des Bamenohler Trainer Matthias Kremer waren. Nach dem Schlusspfiff nahm er erst einmal seine Spieler in den Arm....