Im Hamburger Sand läuft es nicht richtig rund

Marina Wagner
Marina Wagner
Foto: WP
Was wir bereits wissen
Ratlos waren beide Beach-Volleyballerinnen, als das zweite DVV-Turnier, der SmartSuperCup in Hamburg, in den zweiten Tag ging. Es läuft einfach noch nicht wie erhofft.

Hamburg..  Isabel Schneider (Ottfingen) flüchtet sich fast in Ironie: „Wenn’s irgendwie nicht läuft, kommt auch noch Pech dazu.“ Und Marina Wagner (Altenkleusheim): „Richtig erklären kann man das nicht.

Für die mit großen Hoffnungen an die Elbe gereisten Isabel Schneider und Teresa Mersmann in Diensten des TSV Bayer 04 Leverkusen (gesetzt auf 3) patzten nach einem 2:0-Auftakt gegen Bieneck/Glenzke (Beach Volleys) zunächst mit 1:2 (21:16,21:23,10:15) gegen die späteren Zweiten Ittlinger/Weiland (SV Lohhof). Das Aus besiegelten schließlich die Hamburg-Sieger Schillerwein/Tillmann (Bottrop/Münster) mit 0:2 (19:21,19:21). Die Satzergebnisse zeigen, wie dicht die beiden Bayer-Damen dran waren, doch Platz 9 entspricht in keiner Weise ihrem Anspruch.

Trotz erheblichem Mehraufwand an Training im Winter, trotz intensiver Betreuung durch Neu-Trainer (seit Herbst) Kersten Holthausen warten „Isa & Teresa“ auf die Anknüpfung ihrer Vorjahrserfolge. Trainer Holthausen sieht die bisherigen Resultate differenziert: „Mit Leistung und Platz in China waren wir sehr zufrieden. Platz zwei in der Gruppenphase war schon richtig gut. Im Ausland kennt sie niemand, da fühlen sie sich nicht unter Druck gesetzt. In Deutschland ist das anders. Da sind Isa und Teresa kein unbeschriebenes Blatt und setzen sich unnötig unter Druck. Und das ging sowohl in Münster wie auch in Hamburg leider schief. Ihre Trainingsleistungen sind hervorragend, da gibt es nichts zu meckern.“

Am Wochenende in Prag

An diesem Wochenende sind die FIVB Open in Prag. Das Programm für Mersmann/Schneider: interne DVV-Ausscheidung, dann (wenn erfolgreich) die Qualifikation und gegebenenfalls das Erreichen des Hauptfeldes. Erst dann kommt die Zugabe.

Wesentlich mehr investiert in diese Beachsaison haben auch Marina Wagner und Silke Schrieverhoff (Köln). Der Einzug über die Qualifikation ins Hauptfeld bleibt weiterhin das Nahziel der beiden Domstädterinnen. Doch was ihnen zuvor noch in Münster gelang, ging an der Elbe daneben. Nach einem 2:1-Auftakterfolg gegen Friedrich/Matthes (Hamburg/Seifersdorf) mussten sie nach starkem ersten Satz mit 1:2 gegen Anholt/Welsch den ersten Rückschlag hinnehmen. Mit dem 0:2 gegen Bieneck/Glenzke blieb das Tor zum Hauptfeld der besten 16 zu.