Hans-Walter Albers macht weiter

Bürgermeister Dietmar Heß (hinten Mitte) mit Vorstand und Fachschaftsleitern des Gemeindesportverbandes.
Bürgermeister Dietmar Heß (hinten Mitte) mit Vorstand und Fachschaftsleitern des Gemeindesportverbandes.
Foto: WP
Was wir bereits wissen
Eigentlich hatte Hans-Walter Albers vor zwei Jahren erklärt, nicht mehr für den Vorsitz des Gemeindesportverbandes Finnentrop zu kandidieren.

Finnentrop..  „Wir haben auch gute und vielversprechende Gespräche im Vorfeld geführt, um dieses Amt neu zu besetzen“, so Hans-Walter Albers, „aber wir sind letztlich nicht zu einem finalen Ergebnis gekommen. Daher stelle ich mich für ein Jahr nochmals zur Verfügung. Dann ist aber endgültig Schluss.“ 13 Jahre wird Albers dann den Verband geführt haben.

Dankbar nahmen alle Vertreter der sporttreibenden Vereine in der Gemeinde Finnentrop dieses Angebot an und stimmten für der Rönkhauser.

Erfolgreiche Wasserfreunde

Auch Bürgermeister Heß bedankte sich ausdrücklich für die Bereitschaft von Hans-Walter Albers zu bleiben. „Es wäre kein gutes Zeichen, wenn die Gemeinde Finnentrop, die eine breite Palette an sportlichen Angeboten vorhält, die mit viel Arbeit in den Vereinen und viel ehrenamtlichen Engagement verbunden ist, keinen Vorsitzenden hätte.“

Auch Kassiererin Nicole Mennekes wurde einstimmig wiedergewählt. Wie gut die sportliche Arbeit in der Gemeinde ist, zeigten die anschließenden Berichte der einzelnen Fachschaften und des Vorstandes. Besonders Gerd Kowalzik von der Fachschaft Schwimmen konnte von dem erfolgreichsten Jahr der Wasserfreunde Finnentrop seit Bestehen des Vereins berichten. So habe man mit Silas Leowald und Fabian Brune aktuell zwei deutsche Meister in den eigenen Reihen.

Hinzu komme, dass die Wasserfreunde in diesem Jahr zum 25. Mal in Folge Kreismeister geworden sind. „Wir haben die besten Trainingsbedingungen im Kreis Olpe,“ so Kowalzik, „daher belegen wir auch Podiumsplätze bei den Bezirks- und Landesmeisterschaften.“

Sportabzeichen-Bilanz

Diese optimalen Trainingsbedingungen wolle man natürlich erhalten, ergänzte Bürgermeister Heß, „aber das Finto ist defizitär und für die Gemeinde ist durch die Unterhaltung des Bades Schwimmen zur teuersten Sportart in der Gemeinde geworden.“

Andreas Kremer ging auf die Vergabe der Sportabzeichen ein. So haben 100 Einzelpersonen in fünf Vereinen das Abzeichen abgelegt. „Aber die meisten machen das Sportabzeichen in der Schule. So waren das im vergangenen Jahr 297 Kinder und Jugendliche.“

Kampf um Tunnel bei Lenhausen

Bürgermeister Heß ging nochmals auf den Ausbau der Radwege in der Gemeinde Finnentrop ein. „Wir kämpfen immer noch um den Tunnel bei Lenhausen. Doch da fahren nach wie vor die Züge im Tunnel aufeinander zu. Eine Einigung ist nicht in Sicht.“

Gleichzeitig appellierte Bürgermeister Heß an die Vereine, sich bei der Integration der Flüchtlinge einzubringen. „Mit Eyob Berhe Solomun und Mealat Yemane aus Eritrea wohnen zwei Läufer in Finnentrop, die Weltklasse-Leistungen erbringen.“ Zurzeit starten beide für die SG Wenden.