Größter Erfolg des SGO seit den Siebzigern

Olpe..  Das hat schon seit Urzeiten keine Mannschaft des Städtischen Gymnasium Olpe mehr erreicht: Das Landesfinale im Fußball der besten Teams aus NRW. Und dieser Erfolg ist vollauf gerechtfertigt. Die SGO-Mädels der Wettkampfklasse (WK) IV (Jahrgänge 2003 bis 2005) erwiesen sich in allen Belangen ihren Konkurrentinnen überlegen: in Technik, Toren und Nervenstärke. Herausragend: Aleyna Kildize, die allein 17 Treffer markierte

In der WK IV werden vor jeder Partie zunächst Technikübungen verlangt, bestehend aus Passen, Dribbeln und Torschuss. Die bessere Mannschaft geht anschließend mit einer 1:0-Führung in das Spiel. Die von Sportlehrer Michael Lauer vorbereiteten und betreuten Mädchen hatten bereits hier gegen alle sechs gegnerischen Mannschaften die besseren Quoten.

NRW-Endturnier Amfang Juni

Auch bei den einzelnen Spielen in Hamm behielten die Olper Mädels teilweise sehr deutlich die Oberhand. Erst im Finale wurde es noch einmal richtig spannend. 1:1 stand es zwischen dem SGO und dem Gymnasium Antonianum Geseke am Ende der regulären Spielzeit. Fünf Minuten Verlängerung, dann 2:1 für die Lauer-Mädchen, doch eine Minute vor dem Ende der Ausgleich – 2:2 und Neun-Meter-Schießen. Die besseren Nerven hatten die SGO-Mädels. Mit 5:3 n.V. und dem finalen Neun-Meter-Schießen gelang der Lauer-Truppe der große Sprung ins Landesfinale.

Das gelang zum letzten Mal Mitte der 70er-Jahre des letzten Jahrhunderts dem unvergessenen Diplom-Sportlehrer Werner Schumacher, als seine Jungs vom SGO das NRW-Finale erreichten.

Der Kader der erfolgreichen jungen Mannschaft: Hedda Henneke, Helen Schneider, Lina Schneider, Lorena Shala, Henriette Krechel, Aleyna Kildize, Liv Heite, Saskia Franzen, Elena Belke. Es fehlten Cecilia Münker und Medeni Pathmarjah, die aber beim Turniersieg in Lennestadt, der den Weg nach Hamm ebnete, spielten. Anfang Juni wird unter den fünf Bezirksmeistern in Ahaus der Landesbeste ermittelt.