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Fußball Bezirksliga 6

Geduldsfrage für den VSV Wenden

14.10.2011 | 19:30 Uhr
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Kreis Olpe. (fr) Drei Mannschaften aus dem Kreis Olpe zählen zum Spitzen-Quintett der Fußball-Bezirksliga 6. Alle drei haben es am Sonntag (15 Uhr) mit Mannschaften aus dem Siegerland zu tun.

Tabellenführer VSV Wenden empfängt den TuS Wilnsdorf/Wilgersdorf (Platz elf, sieben Punkte). „Da wollen wir es nicht wieder ganz so aufregend gestalten“, hatte VSV-Trainer Thomas Hütte nach der Achterbahnfahrt gegen Gerlingen (6:4) angekündigt. „Ein Dreier muss das Ziel sein“, betonte auch Kapitän Roland Rempel. Er erwartet einen defensiven Gegner: „Es wird eine Geduldsfrage werden. Wilnsdorf ist unangenehm zu spielen und hat mit Michael Pelka einen vorne drin, bei dem man 90 Minuten wachsam sein muss.“

Nach den guten Leistungen der letzten Wochen ist der Optimismus beim VSV groß, zumal er nach Rückkehr der grippekranken Alexander Ochs und Kevin Brockmeyer wieder vollständig antreten kann.

Der SV Ottfingen, Tabellenvierter, reist zum Aufsteiger 1. FC Dautenbach. Der Neuling aus Siegen-Weidenau hat zwar erst fünf Punkte auf dem Konto, dabei aber im Schnitt zwei Tore pro Spiel erzielt und viele Spiele nur unglücklich verloren. „Das ist ein starker Aufsteiger, dem wir mit großer Wertschätzung begegnen“, sagt SVO-Trainer Ottmar Griffel, der nach langer Zeit mal wieder vermeldet: „Wir sind komplett.“ Ziel sei es, die Serie von sechs Spielen ohne Niederlage fortzusetzen, was Griffel als Notwendigkeit sieht, um den Anschluss nach oben nicht zu verlieren. „Ich denke, dass es sich auch weiter so entwickelt“, so Griffel über die Siegesserien der Konkurrenz.

Mit einer der Überraschungsmannschaften hat es der FSV Gerlingen zu tun. Nach schlechtem Start gewann der SV Netphen drei Spiele in Folge und holte zuletzt gegen die hoch gehandelten Vereine SV Ottfingen und VfL Klafeld-Geisweid je einen Punkt. Vor allem defensiv stehen die Netpher nach Umstellung auf mannorientierte Deckung deutlich stabiler. „Das wird hart, und vor allem werden wir darauf achten müssen, nicht in Konter zu laufen“, fordert Trainer Thomas Lichtenthäler Geduld von seinen Spielern. Von denen fehlen Hendrik Boßert (Urlaub), Lars Rademacher (Faserriss) und vielleicht auch wieder Torwart Thomas Roß, für den Ersatzmann Magnus Reifenrath diesmal aber parat stünde. Lichtenthäler: „Wir wollen möglich gewinnen, denn wieder eine tote Saison im Mittelfeld gilt es zu verhindern. Wir haben es in den nächsten Spielen selbst in der Hand.“

DerWesten

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