Fußballfans im Wendschen haben wieder die Qual der Wahl

Oliver Mack FC Altenhof
Oliver Mack FC Altenhof
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Was wir bereits wissen
Gleich drei Heimspiele stehen am Wochenende in der Fußball-Bezirksliga 5 im Wendschen auf dem Spielplan, in Rothemühle, Schönau und Altenhof.

Kreis Olpe..  Nach den Suspendierungen eines Spieler-Trios und dem Schock über die Verletzung von Alexander Grossmann hofft Maik Wolf, dass die Rest-Saison wieder in ruhigem Fahrwasser verläuft. „Die Situation hat sich beruhigt“, berichtet der Trainer des SV Rothemühle vor dem Heimspiel gegen RW Lüdenscheid.

Die Lüdenscheider sind in den letzten Wochen ihrem Ruf als Wundertüte wieder gerecht worden. Bei ihren beiden Niederlagen im Fußballjahr 2015 kassierten die Rot-Weißen acht Gegentore. Bereits vor dem Hinspiel kriselte es bei den Bergstädtern, weiß Wolf noch genau und warnt. „Die Lüdenscheider können sehr gut Fußball spielen, wenn man sie lässt.“

Personell bleibt die Lage am Rothenborn angespannt. „Das was laufen kann, steht zur Verfügung“, sagt Maik Wolf. Fraglich ist Sebastian Grossmann, der umgeknickt ist.

VSV Wenden -SuS Niederschelden

Mit sechs Punkten und 9:2-Toren aus der „märkischen Woche“ mit Spielen gegen RW Lüdenscheid und beim Spitzenreiter Kiersper SC ist der VSV Wenden so etwas wie die Mannschaft der Stunde.

„Wir haben in Kierspe einen richtig guten Tag erwischt. Der Sieg war auch in der Höhe hochverdient“, blickt VSV-Trainer Peter Bäumgen auf das 5:1 am Felderhof zurück, hakt den Überraschungssieg aber schnell wieder ab. „Wir müssen weiter 100 Prozent bringen“, will Bäumgen „keinen Schlendrian“ aufkommen lassen.

An seiner Zielsetzung im Heimspiel gegen den Tabellennachbarn lässt Wendens Übungsleiter keinen Zweifel. „Wir wollen gegen Schelden drei Punkte holen.“ Marcel Walker kehrt nach überstandener Grippe in den Kader zurück. Für Eugen German, dem vor zwei Wochen vier Weisheitszähne gezogen wurden, dürfte die Partie gegen Niederschelden noch zu früh kommen. Sebastian Henne und Fabian Schröder sind beruflich verhindert. dro

FC Altenhof - Fortuna Freudenberg

Nach den Kreis-Derbys gegen Gerlingen und Ottfingen steht für Aufsteiger FC Altenhof das Nachbarschaftsduell gegen Fortuna Freudenberg auf dem Programm.

„Das ist ja fast auch ein Derby“, betont Oliver Mack. Der Altenhofer Trainer will alles daran setzen, „nicht zwei oder drei Spiele hintereinander zu verlieren“ und damit in der Tabelle weiter gereicht zu werden. Ein Platz „unter den ersten Fünf oder Sechs“ ist das erklärte Saisonziel des FCA-Übungsleiters.

Und hier vertraut Oliver Mack auf die Heimstärke seiner Elf. Die Spielweise des Gegners aus Freudenberg beschreibt der Coach so: „Hinten dicht und vorne schnelle Jungs.“ Am Sonntag kehrt mit Tobias Stevens ein ganz wichtiger Spieler in die Stammformation zurück. Dort dürfte auch ein Platz frei werden für Mahir Demir Cam, der gut trainiert hat. Angeschlagen ist vom Ottfingen-Spiel noch Kevin Becker.

SG Hickengrund - FSV Gerlingen

Gerlingens Trainer Paul-Heinz Brüser wäre es lieber gewesen, die SG Hickengrund hätte am vergangenen Sonntag beim Aufsteiger GW Siegen gewonnen. Stattdessen setzte es auf dem kleinen Platz eine 1:4-Niederlage. Deshalb erwartet Gerlingens Trainer einen Gegner, der zu Hause „auf Wiedergutmachung“ aus ist. „Hickengrund ist sehr heimstark.

Das wird sehr schwer für uns“, warnt Brüser vor der nächsten Aufgabe. Nach dem 3:1-Erfolg im Kreisduell gegen Drolshagen war die Erleichterung rund um den Bieberg spürbar. FSV-Coach Brüser war mit der spielerischen Vorstellung seiner Elf und der Einstellung auch „sehr zufrieden“.

Was ihm nicht gefallen hat, war die erneut schlechte Chancenverwertung und die immer noch hohe Fehlerquote, die auch zum 0:1 führte. Danach waren die Gerlinger für einige Minuten regelrecht geschockt. Stephan Stettner und Nico Clemens werden wohl fehlen.