Fußball-Kreisligen schrumpfen zusammen

Gruppenbild mit den Kreisliga-Meistern, den anwesenden Staffelleitern, dem Kreisvorsitzenden Joachim Schlüter und Hartmut Baßenhoff vom Kreisfußball-Ausschuss.
Gruppenbild mit den Kreisliga-Meistern, den anwesenden Staffelleitern, dem Kreisvorsitzenden Joachim Schlüter und Hartmut Baßenhoff vom Kreisfußball-Ausschuss.
Foto: WP
Was wir bereits wissen
Der direkte Aufstiegsplatz zur Bezirksliga ist zwar noch nicht in Gefahr. Aber der Trend geht auch am Fußballkreis Olpe nicht vorbei.

Kirchveischede.  . So ist die Zahl der für die Kreisligen gemeldeten Mannschaften auf 86 geschrumpft, ein Rückgang gegenüber dem Vorjahr um sieben Teams. Das berichtete Hartmut Baßenhoff auf dem Kreisliga-Staffeltag am Donnerstagabend in Kirchveischede.

Erst 22 D-Kreisligisten gemeldet

Der Rückgang hat konkrete Gründe, wie der Vorsitzende des Kreisfußball-Ausschusses ausführte. So haben sich mit dem TV Oberhundem 2 und der SpVg Olpe 4 bereits in der abgelaufenen Saison zwei Mannschaften zurückgezogen. Der TuS Belmicke/Benolpe ist jetzt ein Verein ohne Spielbetrieb. Weitere Teams fehlen wegen der neuen Spielgemeinschaften Albaum/Heinsberg, Kirchveischede/Bonzel und Saalhausen/Oberhundem.

Das hat vor allem Konsequenzen für die Kreisliga D. So haben bislang für die unterste Kreisliga-Spielklasse erst 22 Mannschaften gemeldet. „Nur die Meister werden aufsteigen“, stellte Hartmut Baßenhoff klar. In den eingleisigen A- und B-Ligen bleibt es bei 16 Mannschaften. Auch die beiden C-Kreisklassen spielen mit jeweils 16 Mannschaften.

Start: 16. August, Finale: 29. Mai

Saisonstart für die A-, B- und C-Klassen ist das Wochenende 16. August. Am 13. Dezember geht es hier in die Winterpause. Fortgesetzt wird die Serie am 6. März 2016, Saisonschluss ist am 29. Mai 2016.

Wegen des Kreisschützenfestes vom 25. bis 27. September in Helden wird der Kreisliga-Spieltag in die Woche vorverlegt. Zudem werden zwei komplette Spieltage von 2016 in die Hinrunde vorgezogen. Ostern ist im kommenden Jahr komplett spielfrei.

Keine überkreisliche SG

Zu Beginn des harmonisch verlaufenen Staffeltages in der Schützenhalle Kirchveischede war der FLVW-Kreisvorsitzende, Joachim Schlüter, auf wichtige Themen wie Bildung von Spielgemeinschaften und Schiedsrichter-Soll eingegangen. Hier die wichtigsten Änderungen.

Überkreislich spielende Mannschaften können keine Spielgemeinschaft bilden. Die Genehmigung zur Bildung einer SG wird zeitlich auf ein Jahr begrenzt. Danach ist ein neuer Antrag zu stellen.

Kein Turnierverbot bei Untersoll

Mannschaften aus einer Spielgemeinschaften sind aufstiegsberechtigt für überkreisliche Spielklassen, wenn die beteiligte Spielgemeinschaft bereits mindestens drei Jahre am Spielbetrieb teilgenommen hat.

Die einzelnen Mannschaften der neu gebildeten Spielgemeinschaft nehmen die Plätze in den Kreisligen ein, welche die beteiligten Vereine im dann kommenden Spieljahr belegt hätten.

Das Ordnungsgeld für fehlende Schiedsrichter wurde für Mannschaften ab der Westfalenliga erhöht. Wer das SR-Soll nicht zu 60 Prozent erfüllt, zahlt einen 50-prozentigen Aufschlag. Joachim Schlüter: „Das tut weh und erhöht den Druck.“ Es gibt kein Turnierverbot mehr für Vereine, die das SR-Soll nicht erreichen. Vereine, die das SR-Soll übererfüllen, erhalten 100 Euro pro überzähligem Schiedsrichter.