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Furioses Finale beim 1:1

30.10.2011 | 21:02 Uhr

Finnentrop/Bamenohl.(op) Mit einem hart umkämpften, aber gerechten 1:1 (0:0) trennten sich die SG Finnentrop/Bamenohl und die SpVg Hagen 11. Kurios, aber passend zur Dramatik: Die Tore fielen in der 89. und 90. Minute.

Trotz des späten Ausgleichs überwog die Zufriedenheit bei Finnentrop/Bamenohl. Bis jetzt bot der Neuling eine prima Saison, steht mit 23 Punkten auf dem den dritten Tabellenplatz.

„Wir haben uns in der ersten Halbzeit gegen eine starke Hagener Mannschaft schwer getan,“ resümierte SG-Trainer Matthias Kremer, „die haben uns alles abverlangt, wir haben nicht die Mittel gefunden entscheidend aufzutreten.“

Die erste Möglichkeit und den Warnschuss hatten dann auch die Hagener durch Christian Matzkeit (7.), der knallte aber das Leder aus kurzer Distanz vor das Außennetz. In der Folgezeit spielten die Gäste schnell und kombinationssicher nach vorne, jedoch flachte auch bei ihnen genau wie bei der SG, das Spiel im „Mittelfeld-Geplätscher“ ab.

Gleich mit Beginn der zweiten Hälfte setzte Tim Schrage aus 18 Metern einen Freistoß vor die Querlatte. Jetzt kam Spannung auf: Die Hagener Gäste bekamen fünf Minuten später einen Handelfmeter zugesprochen. SG-Torwart Marcel Grajewski, einmal mehr in bestechender Form gegen starke Hagener, ahnte die Ecke, die sich Gökhan Özedmir ausgesucht hatte und hielt mit einer Blitzreaktion.

Die Torchancen wechselten sich nun auf beiden ab. So bekam Mike Schrage einen Superpass von seinem Bruder (60.) serviert, setzte den Schuss aber an den Pfosten.

Hagen rappelte sich auf und erneut Özdemir war es (78.) der Marcel Grajewski mit zwei aufeinander folgenden Möglichkeiten prüfte.

Dann folgte der Schlussakkord. Bamenohls Benedikt Feldmann setzte auf der linken Außenseite durch und spielte maßgenau Tim Schrage an, der in der 89. Minute zur Bamenohler Führung einschoss. Hagen antwortete in der Nachspielzeit: Özdemirs Flachschuss wurde zunächst ans Aluminium abgewehrt, der Ball sprang vor den linken Pfosten aber nicht zurück aufs Feld, sondern zum aus Bamenohler Sicht unglücklichen 1:1 in die Maschen.

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