Fünfter Sieg im fünften Spiel unter Jürgen Winkel

Florian Friedrichs (links) erzielte seine Saisontore 18 und 19 für den FC Lennestadt
Florian Friedrichs (links) erzielte seine Saisontore 18 und 19 für den FC Lennestadt
Foto: WP
Was wir bereits wissen
Fußball-Landesligist FC Lennestadt bleibt unter Jürgen Winkel in der Erfolgsspur.

Siegen..  Der Vizemeister der Saison 2012/13 feierte mit 3:1 (1:0) beim Schlusslicht SF Siegen II den fünften Sieg im fünften Spiel unter der Regie des neuen Trainers und kletterte damit vom zehnten auf den achten Platz. „Ich kann mich nicht beklagen. Es hätte schlechter laufen können. So kann es gerne weitergehen“, konnte sich Jürgen Winkel nach dem Spiel ein Lachen nicht verkneifen.

Die gestrige Partie begann etwas zäh. „Ich musste wieder auf drei oder vier Positionen Änderungen vornehmen. So kam kaum mal ein geordneter Spielfluss zustande. Die erste Halbzeit war mehr ein Abnutzungskampf“, so Jürgen Winkel.

Die erste Chance hatten die Gastgeber in der 20. Minute. Aber wie schon vor zwei Wochen beim 3:1-Sieg gegen Menden hielt Steffen Dicke großartig. Vier Minuten vor der Pause demonstrierte Florian Friedrichs dann wieder einmal seine Kaltschnäuzigkeit. Als Siegens Keeper Sven-Uwe Neuser einen Schuss nur abklatschen konnte, war der FCL-Torjäger zur Stelle und drückte den Ball zum 1:0 über die Linie. „Da hat Florian wieder sein Näschen für solche Situationen unter Beweis gestellt“, freute sich Jürgen Winkel.

1:2-Anschluss fällt in Überzahl

Nach der Halbzeit waren die Gäste überlegen. Für zusätzlichen Schwung und Stabilität sorgte Moritz Thöne, der in der 66. Minute eingewechselt wurde. Der FCL-Kapitän war erst gegen Mittag nach sechsstündiger Autofahrt aus dem Urlaub zurück gekehrt. Nur zwei Minuten später schien der Sieg der Gäste in trockenen Tüchern zu sein, denn da schloss Florian Friedrichs einen Konter mit seinem 19. Saisontor zum 2:0 erfolgreich ab.

In der 71. Minute sah dann auch noch der Siegener Niels Jung wegen wiederholten Foulspiels Gelb/Rot. Doch die numerische Überlegenheit konnte die Winkel-Elf nicht nutzen. Im Gegenteil: Der erst drei Minuten vorher eingewechselte Enis Camurcu brachte den Tabellenletzten in der 84. Minute plötzlich wieder heran. Aber in der Nachspielzeit machte Samed Baser mit dem 3:1 dann doch alles klar.

„Am Schluss sind wir noch mal kurz unter Druck geraten. Doch unter dem Strich war das ein verdienter Sieg“, resümierte Jürgen Winkel die 92 Minuten im Leimbachstadion.