Fünf neue HSG-Schiedsrichter
17.12.2007 | 17:54 Uhr 2007-12-17T17:54:13+0100Lennestadt. Die Handballer der HSG Lennestadt-Würdinghausen freuen sich über Schiedsrichter-Nachwuchs. ...
... Am Freitag legten gleich fünf Bewerber in der Sporthalle Meggen unter den Augen von Kreisschiedsrichter-Lehrwart Bernd Steinebach (Eiserfeld) die praktische Prüfung ab. Die theoretische Prüfung hatten die Kandidaten bereits bestanden. Am Ende wurden Manuel Behle, Lukas und Simon Hofrichter, Sebastian Schulte und Jan Frederik Heimes per Handschlag in den Schiedsrichter-Kader aufgenommen. Bernd Steinebach machte dem Nachwuchs Mut und erwähnte dabei auch die guten Karriere-Aussichten. "Wenn ihr die Aufgabe ernst nehmt, könnt ihr als Schiedsrichter in Leistungsklassen vorstoßen, die ihr als Spieler niemals erreichen werdet".
Denn mittlerweile ist im Schiedsrichter-Bereich der mühsame Aufstieg von Klasse zu Klasse abgeschafft. Talentierte Unparteiische, die mit Eifer dabei sind, werden zügig nach oben gemeldet und können schon bald Verbandsliga- oder Oberligaspiele pfeifen.
Die HSG Lennestadt-Würdinghausen hat mit den fünf Nachwuchsleuten ihr Schiri-Problem noch nicht ganz gelöst (weiter zwei fehlende), ist aber auf einem guten Weg. Insgesamt haben im Handballkreis Lenne-Sieg nur 17 neue Schiedsrichter die Prüfungen abgelegt. Zu wenig für die meisten Vereine, die weiterhin hohe Strafen abdrücken müssen.
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