Frühes Aus in Prag gegen Kasachstan

Isabel Schneider
Isabel Schneider
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Was wir bereits wissen
„Man darf einfach nicht das nackte Ergebnis sehen“, betonte Kersten Holthausen, Beach-Trainer von Teresa Mersmann und Isabel Schneider (Ottfingen) nach dem FIVB-Open in Prag.

Prag..  Er hielt seine Hand schützend über das talentierte Duo von Bayer 04 Leverkusen. War das frühzeitige Aus in Münster sicher nicht gerade erwartungsgemäß, so erscheint das Scheitern in der Qualifikation von Prag in einem ganz anderen Licht.

Bereits in einer DLV-internen Ausscheidung musste sich das Bayer-Duo den Eintritt in die internationale Quali-Runde erkämpfen. Mit einem 2:1-Erfolg gegen Culav/Behlen wehrten sie im zweiten Satz mehrere Matchbälle ab und öffneten das Tor zur Qualifikation. Nach einem 2:0 gegen ein norwegisches Paar verbaute Kazachstan mit einem 2:1 den Zutritt zum Hauptfeld.

Aufwärtstrend trotz Niederlage

„Das war schon etwas ärgerlich, führten die Mädels doch schon im Tie-Break mit drei Punkten“, so Holthausen, der aber dennoch bei seinen Schützlingen einen deutlichen Aufwärtstrend sah. „Die Spielanlage sieht schon richtig gut aus. Aber die Kasachinnen entwickelten mit der Spieleröffnung wesentlich mehr Druck, und genau daran hapert es bei uns noch etwas. Wir wollen die Kirche im Dorf lassen, die Mädels sind noch jung und werden ihren Weg machen. Wenn sie erst einmal in den Lauf reinkommen, werden wir noch viel Erfreuliches von ihnen sehen und hören.“

International Schlag auf Schlag

Für Mersmann/Schneider heißt es jetzt, an jedem Wochenenden Gewehr bei Fuß stehen. Mitte Juni steht zwar erst das nächste Turnier der deutschen SmartSuperCup-Serie an, doch international geht es auf europäischer Ebene Schlag auf Schlag: Moskau, Porec (Kroatien), Stavanger (Norwegen) und Molodechno (Weißrussland) sind Optionen für die Holthausen-Mädels, wenn eines der gemeldeten deutschen Top-Teams absagen sollte. „Dann werden wir sofort einspringen“, hofft Holthausen natürlich auf weitere internationale Einsätze.