Finnentrop/Bamenohler Durchmarsch

Finnentrop..  Die SG Finnentrop/Bamenohl wurde ihrer Favoritenrolle gerecht und gewann am Sonntag den Fußball-Gemeindepokal. Als zweiter Finnentroper Vertreter fährt die SG Serkenrode/Fretter zum Kreis-Hallenmasters am 1. Februar nach Olpe. Die Bamenohler waren als Masterssieger 2014 ja schon automatisch qualifiziert.

Der Fußball-Landesligist vornweg und Mathes Kremers SG Fretter/Serkenrode als zweite Kraft in der Gemeinde, so war es erwartet worden, so sieht es im Moment im Ligafußball aus, und so trat es auch in der Halle ein. „Ich bin mehr als zufrieden, wir haben uns phantastisch geschlagen,“ lobte Mathes Kremer seine Mannschaft.

Dass sich im Spiel um Platz drei die beiden anderen A-Kreisligisten der Gemeinde, SV Heggen und TuS Lenhausen, gegenüberstanden, untermauert dies nur. Denn die vier höchst spielenden Teams auf dem Feld waren auch die vier Erstplatzierten gestern in der Dreifach-Halle. Der SV Heggen, der ein starkes Turnier hingelegt hatte, aber in der Zwischenrunde beim 0:7 gegen Finnentrop/Bamenohl keine Chance hatte, holte sich „Bronze“ durch ein 2:1 im kleinen Finale.

Finnentrop/Bamenohl gewann das Endspiel mit 5:2 gegen Serkenrode/Fretter und lag durch Tore von Christian Hennes, Phillip Hennes, Tim Schrage und Burhan Tuncdemir schon mit 4:0 vorn. Wobei Tim Schrages Tor ein wahres Kunstwerk war. Einen Pass über das gesamte Feld nahm er direkt und drosch die Kugel ins Netz.

Matthias Schmidt-Holthöfer traf zum 1:4, was Signalwirkung hatte. Denn ab da mussten sich die späteren Sieger bei ihrem Torwart Marcel Grajewski bedanken, dass der Endspielgegner nicht noch viel näher herankam. Marco Entrups 5:1 brachte den Favoriten dann wieder in die Spur. Moritz Heimes traf zwar noch zum 2:5, doch änderte dies nichts mehr daran, dass die Finnentrop/Bamenohler am Ende den Pokal aus den Händen von Bürgermeister Dietmar Heß entgegennehmen durften. Das Gemeinde-Oberhaupt nahm gemeinsam mit Bernd Griese vom Sponsor Volksbank und Dieter Sasse, dem 1. Vorsitzenden des Ausrichters TV Rönkhausen, die Siegerehrung vor.

Kein überraschender Ausgang, denn über einganzes Turnier macht sich dann doch der Klassenunterschied von bis zu vier Etagen zwischen den Mannschaften bemerkbar. Auch wenn der Außenseiter hier und da gut mithält, ist der Landesligist ist in der Spielführung schneller, vor dem Tor abgeklärter und hat Akteure in seinen Reihen, die entscheidend zuschlagen können.

Sportlich überstand der TV Rönkhausen die Vorrunde, musste sich dann aber in der Zwischenrunde mit 0 Punkten und 0:8-Toren verabschieden. Organisatorisch gab der Gastgeber TVR eine glänzende Figur ab und durfte sich über eine an beiden Tagen restlos ausverkaufte Halle freuen.