Finnentrop/Bamenohl stolpert gegen Menden

Finnentrop/Bamenohl..  Nicht nur Sonnenschein erlebt man beim Fußball. Es gibt auch Spiele, in denen wenig, ja sogar gar nichts klappt, Das 0:2 des Fußball-Landesligisten SG Finnentrop/Bamenohl gegen den BSV Menden gehört in diese Kategorie.

Allerdings spielte die SG stark ersatzgeschwächt gegen einen Gegner, der seine Chancen in der zweiten Halbzeit nutzte.

Nach zwei Minichancen, davon eine für die Gastgeber und die andere für den BSV in der ersten Halbzeit, entwickelte sich der Verlauf ziemlich langweilig. Keine der beiden Mannschaften wollte so recht, erst ein gefährlicher Flachschuss (44.) von Tobias Kleppel rief die Mannschaft und die Zuschauer wieder ins Spiel zurück. Fazit: Der SG fehlte es an dem sonst gewohnten Druck.

Nach der Pause gab es keine Veränderungen auf beiden Seiten. Zwar baute nun der BSV Menden Druck auf, doch so recht wollte bei den Gästen auch nichts klappe Erst nach dem überraschenden Führungstreffer der Gäste (58.) kam mehr Feuer ins Mendener Spiel. Mit seinem Hinterkopf lenkte Jan Hendrik Kießler den Ball in die lange Torwartseite des völlig überraschten SG-Torwarts Alexander Klur. Nun witterten die Gäste Morgenluft. Alexander Klur hatte (68.) Glück dass Marcels Hoffmanns Kopfball um Zentimeter sein Tor verfehlte. Im Gegenzug bekam Michael Lindner von Moritz Stange eine Flanke serviert, die er aber nur mit seinen Haarspitzen streifte.

Danach waren die Mendener wieder am Zug. Sie waren nun stärker. Die SG lief sich zu oft fest. Ein sich immer mühender Tim Schrage fand zu oft keine Anspielstation und wurde letztendlich von zwei oder sogar drei BSV-Abwehrspielern gestoppt.

Große Chancen in der Schlussphase

Die größte SG-Chance hatte Moritz Stange (85.). Nach maßgenauem Anspiel stand er allein vor dem Mendener Torwart. Er hätte sich die Ecke aussuchen können doch er schoss den Torhüter direkt in die Arme.

Eine Minute später tankte sich Tim Schrage durch die Gäste-Abwehr: Seinen platzierten Schuss hielt der Torwart. Die SG Finnentrop/Bamenohl bekam noch zwei weitere Möglichkeiten (90.). Doch wiederum Tim Schrage und danach sein Bruder Mike konnten den Ball nicht einnetzen.

In der Nachspielzeit (90+2) erhöhte Marcel Hofmann auf den verdienten 2:0-Sieg seiner Mannschaft. „Unsere personelle Schwächung wirkte sich schwer aus. Dagegen verfügte der Gegner mit den zwei A-Jugendspielern Friedberg und Kießler über spielentscheidende Leute“, beurteilte SG-Trainer Frank Rottstock die Partie.