Finnentrop/Bamenohl jagt den Spitzenreiter
02.10.2011 | 21:38 Uhr 2011-10-02T21:38:19+0200Finnentrop/Bamenohl.(op) Die Erfolgsserie der SG Finnentrop/Bamenohl in der Fußball-Landesliga hält an. Mit dem 4:0 (2:0) über den Kiersper SC rückte die Elf von Trainer Matthias Kremer auf einen Punkt an Spitzenreiter Dröschede heran.
Der Neuling beherrschte das Spiel klar. Zwar kennen sich beide Trainer Matthias Kremer und Oliver Kalisch aus großen, gemeinsamen Spielertagen in Grevenbrück, doch schenkten sie sich im Meisterschaftsspiel nichts. „Die gemeinsame RWL-Zeit war herrlich, doch heute und hier kämpfen wir, auch wenn nur auf dem Trainerstuhl, gegeneinander“, erklärten beide Fußballgrößen unisono.
Die Partie wäre wahrscheinlich anders gelaufen, hätte Kierspes Semir Tuz nach 30 Sekunden seine Torchance genutzt. So konnten sich die Gastgeber sortieren und schließlich in Führung gehen. Nach sehr guter Vorarbeit, mit einer supergenauen Flanke von Peter Bauerdick, versenkte Tim Schrage (14.) mit einem Volleyschuss zur SG-Führung.
Die Gäste versuchten fast im Gegenzug durch Tuz und Marczinkowski (17., 21.) auszugleichen, blieben aber im Abschluss unglücklich oder scheiterten am guten SG-Torwart Marcel Grajewski.
Mit einem Doppelschlag von Tobias Kleppel und Mike Schrage war die Niederlage der Gäste in Vorbereitung. Beide Male war erneut Peter Bauerdick Vorbereiter, der sich mit einer guten Übersicht und riesiger Laufbereitschaft auszeichnete.
Nach einem unglücklichen Zusammenprall mit Kierspes Torwart Marcel Feist im Fünfer holte sich Tim Schrage den Gelb-Roten Karton ab. Eine fragliche Entscheidung, denn Feist hatte den Ball nicht mehr in den Händen. Auch er hätte wegen Wegstoßens von Schrage selbst eine Karte sehen können.
In der Folge ließ sich die SG zurückfallen, verrichtete aber gute Abwehrarbeit. Kierspe drängte, war aber im Abschluss glücklos. Den 4:0-Schlusspunkt setzte Philipp Hennes (84.) per Kopf nach einem sehenswerten Flankenlauf von Mike Schrage. Kalisch: „Sicherlich ist das Ergebnis zwei Tore zu hoch, wir haben nur eben unsere Chancen nicht wahrgenommen.“ Und Kremer war letztlich zufrieden: „Kein Vorwurf an Tim Schrage der Karte wegen, doch das war unser Knackpunkt. Ansonsten ein Riesenlob an unsere Mannschaft.“
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